„Eisenstadt einst und heute“, Teil 8: Gloriettewarte. Die Zeitreise durch Eisenstadts Geschichte führt diesmal auf eine Aussichtswarte mit langer Tradition.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 25. September 2019 (05:32)
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Der „Parapluie“ stand einst oberhalb des Marientempels, besser bekannt als die „Gloriette“, neuerdings auch „Die Alm“. Er lag am Waldrand und diente zugleich als Raststätte, wie auch als eine Art von Aussichtswarte. Von hier aus hatte man einen schönen Rundblick auf die weite Wulkaebene und das Ödenburger- und Rosaliengebirge. Mit freiem Auge konnte man die Burg Forchtenstein und die Rosalienkapelle sehen. Die älteren Eisenstädter nannten die Anhöhe deshalb auch Parapluiewiese. Der Paraplui wurde um 1920 zerstört.

1957 wurde ein Stück oberhalb vom Österreichischen TouristenKlub, Sektion Eisenstadt, die Gloriettwarte errichtet.

Nachdem eine Renovierung für die in die Jahre gekommene Warte nicht mehr möglich war, wurde sie aus Sicherheitsgründen im Jahr 2011 gesperrt und abgerissen.

Die Stadtgemeinde Eisenstadt beschloss gemeinsam mit dem Verein der Freunde des Eisenstädter Schlossparks und mit finanzieller Unterstützung durch die Raiffeisenbank Burgenland, die Warte neu zu errichten. Die neue Warte wurde am 15. September 2012 im Rahmen eines Waldfestes eröffnet und eingeweiht. Sie feiert somit – und das ist auch der Anlassfall für diesen Artikel – in diesen Tagen ihren siebenten „Geburtstag“. Von den ursprünglichen Aussichtswarten ist nur mehr das Fundament vorhanden.
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