"Eisenstadt einst und jetzt" - Teil 14: Maroni-Frau. Jahrzehntelang prägte die Eisenstädter Maroni-Frau das Stadtbild mit ihrem Stand am Hauptplatz.

Von Redaktion Eisenstadt. Erstellt am 08. November 2019 (05:48)
zVg
Legende. Die Eisenstädter Maronifrau Anna Hollndoner prägte mit ihrem markanten Stil das Leben in der Hauptstraße.

Es gibt sie wieder zu kaufen, die guten Maroni, nur die beliebte Maronifrau Anna Hollndoner gibt es leider schon lange nicht mehr. Viele kannten sie unter ihrem Taufnahmen Gyurasitz, sie hatte zwei Töchter. Sie wohnte im Eckhaus Hans Sylvester Straße und Buchgrabenweg.

Sie war immer geschminkt, vor allem Augen und Wangen, sie war immer parfumiert, sie trug immer weißes oder roses Gewand und ein Kopftuch mit Fransen. Bei manchen hatte sie deshalb den Spitznamen „Zuckerl-Lilli“. Meist stand sie am Hauptplatz neben der Pestsäule oder vor der ehemaligen „Fanny“ und dem ehemaligen Lebensmittelgeschäft der Familie Markus Scherz. Heute gibt es natürlich auch einen Maronistand am Hauptplatz, im Unterschied zu damals aber in einer Hütte. Die Hollndonner bleibt aber noch vielen in Erinnerung.