Bahnschranken bei Eisenstädter Krankenkasse. Der Bahnübergang in der Siegfried-Marcus-Straße bekommt die seit Jahren geforderte Schrankenanlage.

Von Nina Sorger. Erstellt am 21. November 2018 (06:01)
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Unpassierbar. Die Durchfahrt von der Krankenkasse zum Haidäckerpark ist hier wegen der Bauarbeiten derzeit nicht möglich.
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Die Durchfahrt von der Burgenländischen Gebietskrankenkasse (BGKK) zum Haidäckerpark ist derzeit nicht möglich, denn ein seit Langem brodelndes Verkehrsproblem wird gelöst: Der Bahnübergang in der Siegfried-Marcus-Straße bekommt eine Schrankenanlage.

Der Grund: Nach dem Ausbau der sogenannten Spange Süd und der Ansiedelung der Krankenkassa inklusive Sozialversicherung der Bauern sowie weiterer Betriebe wird die Siegfried Marcus-Straße stark frequentiert.

„Investition in die Sicherheit der Bevölkerung“

Zudem kam es in der Vergangenheit immer wieder – zuletzt im Juli 2014 – an diesem Bahnübergang zu tödlichen Unfällen. Bereits damals sprach sich Bürgermeister Thomas Steiner (ÖVP) für einen Bahnschranken aus, die SPÖ forderte 2016 eine Lösung.

Im Herbst 2017 konnte schließlich ein Übereinkommen zwischen der Freistadt Eisenstadt und den ÖBB erzielt werden, das den Bau der Schrankenanlage zum Inhalt hatte. Da laut einem Gutachten der ÖBB eine Lichtzeichenanlage für die Sicherheit des Bahnübergangs ausreichen würde und sich die BGKK nicht an den Kosten für eine Schrankenanlage beteiligen will, trägt die Landeshauptstadt nun die Kosten dafür allein.

„Die Kosten für die Realisierung der Schrankenanlage belaufen sich auf rund 300.000 Euro. Ich sehe das als Investition in die Sicherheit der Bevölkerung und der Verkehrsteilnehmer“, ist Steiner überzeugt.

Bis zum Wochenende werden die Arbeiten abgeschlossen sein, am kommenden Montag wird die Schrankenanlage eröffnet.