Landesfeuerwehrbewerb: Ein ÖVP-Ortsparteichef als Top-Funker

Erstellt am 26. November 2022 | 05:56
Lesezeit: 2 Min
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Erfolgreich. Landessieger Florian Schober (M.) mit sieben Siegendorfer Kameraden, welche die Prüfung ebenfalls erfolgreich ablegten.
Foto: Bezirksfeuerwehrkommando Eisenstadt-Umgebung
Erst etwas mehr als ein Jahr im Dienst der Florianis, holte Florian Schober aus Siegendorf den Landessieg im Bewerb um das Funkleistungsabzeichen in Bronze.
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Bester Funker im Land in der Kategorie Bronze und damit erster Landessieg in der Geschichte der Ortsfeuerwehr. Florian Schober habe sich bei weit über 200 Teilnehmern mit der maximalen Punktezahl durchsetzen können, hieß es seitens der Ortsfeuerwehr stolz.

Insgesamt waren 320 Bewerberinnen und Bewerber um das Funkleistungsabzeichen in Bronze und Silber angetreten – der Landesfeuerwehrverband sprach von einer Rekordbeteiligung. In vier Prüfungsstationen mussten dabei theoretisches Wissen und auch praktisches Können unter Beweis gestellt werden.

Der 40-jährige Schober ist erst seit August des Vorjahres bei der Siegendorfer Feuerwehr. Im Laufe der Zeit habe sich das über Kontakte „einfach so ergeben“, schildert der Ortsparteiobmann der ÖVP in der „roten Hochburg“ Siegendorf der BVZ: „Ich bin sozusagen ein klassischer Quereinsteiger.“

Der Erfolg „freut mich natürlich sehr, ich wollte den Bewerb aber einfach nur solide absolvieren.“ Die Plätze zwei und drei gingen mit Alexander Grandits (Stegersbach) und Julian Koller (Günseck) in den Landessüden, im Silberbewerb setze sich Nikolaus Paul aus Walbersdorf durch.

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