Eisenstädter Polit-Diskussion um Anti-Teuerungspaket

Erstellt am 18. August 2022 | 05:55
Lesezeit: 2 Min
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Vlnr: 2. Vize-Bgm. Otto Kropf, Spitzenkandidatin Charlotte Toth-Kanyak und Gemeinderätin Beatrix Wagner verlangen einen Sondergemeinderat zum Thema „Entlastungen für Eisenstadt“.
Foto: zVg SPÖ
Gratis-Stadtbus und Unterstützungen um 200.000 Euro im Paket der Stadt, SPÖ fordert mehr – und einen Sonder-Gemeinderat.
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Bürgermeister Thomas Steiner kündigte ein städtisches Entlastungspaket für die Eisenstädterinnen und Eisenstädter in der Höhe von 200.000 Euro an. „Das ist das zweite Entlastungspaket innerhalb von zwei Jahren. 2020/21 wurden insgesamt 500.000 Euro an Gutscheinen für die Bevölkerung und Wirtschaft ausgeschüttet“, so Steiner.

Zu den Maßnahmen zählt der Gratis-Stadtbus, Heizkostenzuschüsse und die Förderung von Jugendlichen und Sozialmärkten wie der Pannonischen Tafel und der Österreich Tafel (siehe ganz unten).

„Eisenstadt lässt die Schwächsten der Gesellschaft nicht im Stich“, so Steiner, der auch auf den Sozialverein „Eisenstadt hilft“ verweist. Dieser arbeitet mit der Sozialabteilung der Stadt zusammen und wurde 2018 gegründet um Eisenstädtern in Notlagen zu helfen.

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Fährt bis Jahresende gratis. Der Gratis-Stadtbus ist eine von vier Anti-Teuerungs-Maßnahmen von Bürgermeister Thomas Steiner.
Foto: zVg Stadt

Der SPÖ-Eisenstadt geht dieser Schritt nicht weit genug. Sie verweist auf das Paket mit Sofortmaßnahmen vom Land Burgenland. Eine wichtige Sofortmaßnahme, die aus diesem Fonds hervorgeht, ist die Anhebung des bisherigen Heizkostenzuschusses von 165 Euro auf bis zu 700 Euro.

Die SPÖ pocht bei dieser Forderung auf rasche Umsetzung: „Wenn der Sommer vorbei und die Heizsaison da ist, werden Einige vor unlösbaren finanziellen Problem stehen“, so SPÖ-Vizebürgermeister Otto Kropf. Er forderte daher die Einberufung eines Sonder-Gemeinderates zu diesem Thema.

In diesem Rahmen beantragt die SPÖ Eisenstadt auch einen Schulstartbonus, das Einfrieren der Gebühren und Abgaben auf den derzeitigen Stand, Eisenstadtscheine in Höhe von 20 Euro pro Hauptwohnsitz sowie die Einführung einer Eisenstädter Alleinerziehendenförderung und Mietbeihilfe.

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