Begabt in vielen Sprachen: Bewerb an PH Burgenland. Etwa 130 Schüler aus dem ganzen Burgenland traten an der PH Burgenland beim Fremdsprachenwettbewerb an. Die Eisenstädter Schulen waren dabei stark vertreten.

Von BVZ Redaktion. Update am 12. Februar 2020 (08:31)

Rund 130 Schüler aus den allgemein bildenden höheren Schulen (AHS) und berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (BMHS) traten heuer erstmals gemeinsam bei der Sprachen-Trophy an der PH Burgenland an. In den Sprachen Englisch (B1 und B2), Französisch, Italienisch, Kroatisch, Latein (Lang- und Kurzform), Russisch, Spanisch und Ungarisch wurden die größten Talente gesucht.

„Fremdsprachen zu lernen und zu beherrschen ist ein unabdingbarer Beitrag zur Erweiterung des persönlichen Horizonts und eröffnet zugleich bessere berufliche Chancen“, erklärte PH-Vizerektorin Inge Strobl-Zuchtriegl. Auch Rektorin Sabine Weisz brach eine Lanze für die Mehrsprachigkeit: „Sprachenvielfalt ist ein Schatz, der im Burgenland aufgrund der Volksgruppensprachen Tradition hat und durch die zunehmende Migration eine neue Dimension erhält.“

Bei der Sprachen-Trophy diskutieren in einem ersten Durchgang die Kandidaten mit Vertretern der jeweiligen Sprach-Jury (Native Speakern) ausgehend von einem Impulsfoto, Text, Schlagwort oder Video. Die jeweils drei Besten einer Sprache behandelten in der Finalrunde vor Publikum in einem Rollenspiel mit einem Native Speaker Themen wie Schule, Freundschaft und Familie, Freizeit, Reisen oder Arbeitswelt. Vor Diskussionsbeginn hatten die Kandidatinnen und Kandidaten zehn bis zwanzig Minuten Vorbereitungszeit.

Als besondere Sprachtalente aus dem Bezirk erwiesen sich etwa Magdalena Pint (Siegerin Kroatisch), Sarah Mandl (Zweite Latein Kurzform), Irem Ilhan (Zweiter Spanisch) sowie Florian Mitrovits (Sieger Russisch).