Anzeige nach sexuellem Übergriff: Verfahren eingestellt. Nach einem sexuellen Übergriff erstattete 19-Jährige Anzeige bei Polizei – kein Prozess, da Täter nicht eindeutig erkannt wurde.

Von Doris Fischer. Erstellt am 13. Oktober 2016 (00:07)
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Auskunft. Medienstaatsanwältin Verena Strnad.
Kirchmeir

Für Aufsehen sorgte der Vorfall am heurigen Georgi-Kirtag: Eine damals 19-jährige Schülerin soll nach eigenen Angaben von einem Asylanten sexuell missbraucht worden sein. „Es wurde eine Anzeige gegen unbekannt erstattet“, bestätigt der Sprecher der Landespolizeidirektion Wolfgang Bachkönig den Vorfall.

Danach war die Staatsanwaltschaft Eisenstadt am Zug. Es wurden polizeiliche Ermittlungen geführt – ist aus der Staatsanwaltschaft zu hören. „Im Rahmen der Ermittlungen konnte eine konkrete Person genannt werden. Jedoch konnte diese bei einer Gegenüberstellung nicht als Täter identifiziert werden. Daher wurde das Verfahren gegen diese konkrete Person eingestellt“, skizziert die zuständige Staatsanwältin Verena Strnad.

Der Tatverdacht gegen diese Person hat sich laut Strnad nicht erhärtet. Schließlich wurde Anzeige gegen unbekannt erstattet. „Das Verfahren wurde somit abgebrochen“, stellt Staatsanwältin Strnad fest. Sollten sich neue Ermittlungsansätze ergeben – wenn sich etwa Zeugen melden oder jemand, der glaubt, etwas gesehen zu haben – wird das Verfahren wieder aufgenommen.