Aufatmen nach Einigung: „Region braucht die Oper“

Erstellt am 05. März 2018 | 05:26
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Bespielt. Nach „Rigoletto“ 2017 soll 2019 die Oper wieder in den Steinbruch zurückkehren.
Foto: Werner Müllner
Nach der Einigung zwischen Esterházy und Land und Rückkehr der Oper 2019 atmen Gemeinde und Gastronomen auf.
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Nach Jahren des Streits und der Gerichtsverfahren haben sich die Landespolitik und die Stiftung Esterházy versöhnt (die BVZ berichtete). Offene Streitpunkte zwischen Land Burgenland und Stiftung Esterházy werden beigelegt, und damit ist auch der Weg wieder frei für die „Oper im Steinbruch“. 2019 wird wieder gespielt.

Gabriel: „Oper ist für Vermieter wichtig“

In St. Margarethen herrscht Erleichterung: „Ich freue mich, dass es wieder eine Oper geben wird – für das Land und für unsere Gemeinde. Denn 60.000 bis 80.000 Gäste haben oder nicht haben – das merken unsere heimischen Gastronomiebetriebe. Das können auch ein paar Konzerte nicht wettmachen. Umso schöner, dass man zu einer Einigung gekommen ist“, so St. Margarethens Bürgermeister Eduard Scheuhammer (ÖVP).

Auch Ewald Gabriel, Heurigenwirt und Obmann des Weinbauvereins, freut sich: „Für St. Margarethen und das ganze Nordburgenland ist das sicher positiv. Zu uns kommen zwar auch die Leute, die zu den Konzerten oder nach Mörbisch fahren, aber für die Zimmervermieter ist die Oper schon wichtig. Die werden es auch merken, wenn heuer im Sommer nicht gespielt wird.“

Ulrike und Peter Paul Fabian, Heurigenwirte und Zimmervermieter aus Oggau, atmen ebenfalls auf: „Als es hieß, die Oper fällt aus, war das für uns eine Katastrophe, denn wir leben praktisch von diesen zwei Monaten im Sommer. Sonst waren unsere Zimmer um diese Zeit an den Wochenenden ausgebucht“, so Peter Paul Fabian, der nun optimistisch ist: „Wir tauchen dieses Jahr durch und sind guter Dinge, dass unsere Gäste, die wegen der Oper kamen, im nächsten Jahr wieder da sind.“

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