Granabetter: Familienbetrieb seit 295 Jahren

Die Schlosserei Granabetter ist seit fast 300 Jahren eine Institution in Sankt Margarethen.

Peter Wagentristl
Peter Wagentristl Erstellt am 15. Juni 2020 | 05:36
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
440_0008_7873834_eis24wp_granabetter.jpg
Traditionsunternehmen. Thomas Granabetter führt die Schlosserei, die auf eine 295-jährige Erfolgsgeschichte zurückblicken kann.
Foto: zVg

Vor 295 Jahren wurde der Grundstein für die Firma Granabetter gelegt, damit zählt das Unternehmen „wohl zu den ältesten und traditionsreichsten des Burgenlandes“, erzählt Geschäftsführer Thomas Granabetter stolz.

Vor 20 Jahren hat er das Unternehmen von seinem Vater übernommen. Mit seinen sieben Mitarbeitern bietet die St. Margarethener Firma Granabetter neben Fahrzeugbauten, Schlosserarbeiten, Toren, Türen und Zäunen auch Vordächer, Stiegen und Geländer an.

„Auf den Lorbeeren darf man sich aber nicht ausruhen.“Thomas Granabetter

Auch bei der Lehrlingsausbildung ist das Traditionsunternehmen engagiert, in den vergangenen Jahrzehnten wurden „mehrere Dutzend Lehrlinge ausgebildet, derzeit stehen zwei in Ausbildung“, so Granabetter. „Auch Praktikanten sind im Sommer immer herzlich willkommen, die Plätze für heuer sind allerdings schon vergeben.“

440_0008_7873836_eis24wp_granabetter2.jpg
BVZ

Auf Kontinuität und Tradition setzt das Unternehmen auch bei seinen Mitarbeitern. In nächster Zeit stehen etwa einige Ehrunge nund Jubiläen an, drei Mitarbeiter werden für 40, 37 und 20 Jahre treue Dienste gewürdigt.

Dass sich Tradition und Innovation gut verbinden lassen, zeigt Sohn Christopher Granabetter, der anlässlich des Firmenjubiläums ein eigenes Emblem mittels 3-D-Drucker erstellt hat.

„Es ist sehr schön, wenn ich in der Gegend unterwegs bin und Tore, Zäune oder Geländer und Anhänger sehe, die von unserem Unternehmen stammen, aber schon vom Vater oder Großvater gefertigt wurden. Auf diesen Lorbeeren darf man sich aber nicht ausruhen“, so der Chef der Schlosserei. Granabetter selbst hat stets die Zukunft und Innovationen im Blick: Vor einigen Jahren war er mit einem fahrbaren Lkw-Aufbau für den Innovationspreis nominiert.