Grenzstraßen: Ungarn baut aus. Verbindung zwischen St. Margarethen und Sopronpuszta wird ausgebaut. Mörbisch-Fertörákos nicht im Verkehrskonzept.

Von Nina Sorger. Erstellt am 23. April 2017 (06:02)
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Die Grenzstraße zwischen St. Margarethen und Sopronpuszta soll als Teil eines vom Land Burgenland gemeinsam mit Ungarn initiierten Gesamtverkehrskonzeptes, in dem sich die beiden Länder auch gemeinsam um EU-Förderungen bemühen wollen – auf ungarischer Seite ausgebaut werden. „In den vergangenen Jahren wurden verschiedene Bahn- und Straßenverbindungen untersucht und für eine Auswahl davon werden gemeinsame Förderanträge gestellt“, erläutert Peter Zinggl, Verkehrskoordinator des Landes.

Die Förderanträge für die gemeinsamen Projekte – außer St. Margarethen sollen auch die Verbindungen zwischen Rattersdorf und Köszeg, Moschendorf und Szentpéterfa, Deutsch Jahrndorf und Rajka, Halbturn und Albertkazmerpuszta sowie zwischen Lutzmannsburg und Zsira – sollen beim nächsten Call bei der EU eingereicht werden.

Nicht in dem grenzüberschreitenden Verkehrskonzept vorgesehen ist ein Ausbau der Grenzstraße von Mörbisch nach Fertörákos: „Diese Verbindung wurde mit untersucht, allerdings ergaben Verkehrsstromanalysen, dass sich dort starke Umleitungsverkehre ergeben würden, die den Ort zu sehr belasten“, so Zinggl.

St. Margarethens Bürgermeister Eduard Scheuhammer (ÖVP) und Mörbischs Jürgen Marx (SPÖ) betonen unisono, „bisher keine offizielle Information dazu bekommen“ zu haben.