Tatjana I. nun auch österreichweite Weinkönigin. Bei den Wein- und Genusstagen wurde Tatjana Cepnik von der burgenländischen zur österreichischen Weinkönigin befördert.

Von Peter Wagentristl. Erstellt am 28. August 2019 (04:09)
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Würdig. In ihrer Heimatgemeinde St. Margarethen wurde Tatjana Cepnik von Bürgermeister Eduard Scheuhammer (2.v.r.), Vize-Bürgermeister Manfred Unger (l.) und dem Weinbauverein-Obmann Ewald Gabriel (r.) verabschiedet.
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Im Weingut Hermann und Gerti Wind in St. Margarethen wurde Tatjana Cepnik ein letztes Mal als burgenländische Weinkönigin verabschiedet — von den Wein- und Genusstagen kehrte sie bereits als österreichische Weinkönigin zurück.

Weinkönigin Tatjana I.
Links. Weinkönigin Tatjana I. mit LK-Präsident Nikolaus Berlakovich (l.) und LK-Direktor Otto Prieler (r.). Rechts. Winzer Hermann und Gerti Wind mit Tatjana I. und ihrem Freund Werner Wind (v.r.).  Fotos: Hafner/BVZ
Hafner/BVZ

Im Vorjahr übernahm Tatjana Cepnik als Tajana I. die rot-goldene Krone von ihrer Vorgängerin Anna I. aus Donnerskirchen. Da die Krone jährlich zwischen Niederösterreich und dem Burgenland wechselt, wurde sie vergangenen Mittwoch zum Symbol der österreichischen Weinbauern gewählt.

Den Entschluss fasste Tatjana bei einer Weinmesse, bei der sie mit ihrer Vorgängerin ein Glaserl trank. „Sie hat mich inspiriert“, dankt Tatjana I. ihrer Vorgängerin für die Motivation.

„Es hat mir gleich gefallen.“ Die Weinkönigin wird von einer fachkundigen Jury gewählt. Die Bewerberinnen müssen eine Rede halten und profunde Weinkenntnisse vorweisen.

„Durfte bereits die steirische Weinkönigin krönen“

Auch ihre ersten Termine als Weinkönigin hat die St. Margarethenerin bereits absolviert. „Ich durfte bereits die steirische Weinkönigin krönen, auch ein Termin in Tirol steht noch am Programm. Ich komme in meiner Funktion national und international herum, natürlich auch auf einige Bälle“, erzählt die frischgekrönte Königin stolz.

Ihr Amt hat sie nun bis zur niederösterreichischen Weingala in zehn Monaten inne, dann geht die Krone wieder nach Niederösterreich.

„In meiner Zeit will ich fleißig Aufklärungsarbeit leisten und den österreichischen Wein gut präsentieren.“ Als Weinkönigin kann man aber sicherlich auch viel lernen, erklärt sie. „Sowohl menschlich, als auch in meiner Profession.“