Eisenstadt bekommt neuen Kindergarten. Aufgrund der aktuellen Bevölkerungsentwicklung und des regen Wohnbaus in Eisenstadt seien ein Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen notwendig, erklärt Bürgermeister Thomas Steiner. „In der kommenden Gemeinderatssitzung soll der Grundsatzbeschluss für den Neubau eines Kindergartens gefasst werden.“

Von Redaktion BVZ.at. Erstellt am 23. März 2017 (16:29)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Bürgermeister Thomas Steiner und GR Birgit Tallian, Obfrau des Ausschusses für Schule, Jugend und Sport, beim Lokalaugenschein am Standort für den neuen Kindergarten am Krautgartenweg.
zVg

Bis zum Kindergartenjahr 2018/19 wird voraussichtlich der Bedarf für zumindest eine zusätzliche Kinderkrippengruppe und eine zusätzliche Kindergartengruppe zu decken sein.

„Um den notwendigen Bedarf für die nächsten Jahre decken zu können, wird der neue Kindergarten in der Größe von zwei Kinderkrippen- und zwei Kindergartengruppen geplant. Eine Erweiterung am Standort soll nach Gegebenheit möglich sein. Das ist eine wichtige stadtpolitische Maßnahme, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie garantieren zu können“, so Bürgermeister Thomas Steiner.

Grundsatzbeschluss zur Errichtung notwendig

Der neue Kindergarten soll auf Eigengrund der Freistadt Eisenstadt neben dem geplanten Behindertenwohnheim am Krautgartenweg errichtet werden. Um rechtzeitig Berücksichtigung im Kindergartenbauprogramm des Landes Burgenlandes zu finden, ist seitens des Gemeinderates der Landeshauptstadt Freistadt Eisenstadt ein Grundsatzbeschluss zur Errichtung zu fassen. 

„Weitere notwendige Beschlüsse zur Errichtung bzw. Inbetriebnahme werden gemäß dem Eisenstädter Stadtrecht zu einem späteren Zeitpunkt in den entsprechenden Gremien der Freistadt Eisenstadt zu fassen sein“, erläutert GR Birgit Tallian, ihres Zeichens nicht nur Volksschullehrerin sondern auch Obfrau des Ausschusses für Schule, Jugend und Sport.

"Beste Betreuung garantiert"

Aktuell werden 982 Kinder in den Kindergärten und -krippen der Landeshauptstadt sowie den Tagesheimen der drei Volksschulen, der NMS Rosental sowie das Zentrum für Inklusiv- und Sonderpädagogik in der Neusiedler Straße betreut. Davon besuchen allein 542 Kinder einen der sechs städtischen Kindergärten bzw. eine der zwei Kinderkrippen oder die private Einrichtung in der Gölbeszeile. Alle Betreuungseinrichtungen sind ganztägig mit Mittagessen geführt.

Die 982 Kinder werden von 47 Kindergartenpädagoginnen, 23 Helferinnen und einem Helfer betreut, in der schulischen Tagesbetreuung kümmern sich 13 Pädagoginnen und sechs Helferinnen um die Kinder. "Damit wird nicht nur die beste Betreuung der jüngsten Gemeindebürger garantiert, sondern die Stadt stellt darüber hinaus 90 sichere Arbeitsplätze, vor allem für Frauen, bereit", betont Steiner.