Busfahrer schlug laut Mutter auf Kind ein. Während eine Mutter behauptet, dass Chauffeur auf ihr Kind eingeschlagen hat, schildert der Beschuldigte den Fall anders.

Von Doris Fischer. Erstellt am 15. Juni 2017 (05:22)
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Schulweg. Mit Bus zur Schule.
BVZ, Symbolbild: Bilderbox

Volksschüler aus dem Ortsteil Steinbrunner See und auch von Zillingtal werden mit dem Bus zur Schule gebracht. Jetzt soll sich ein „unschöner“ Vorfall in einem der Busse ereignet haben. Es heißt, dass ein Busfahrer einem Kind eine „geschmiert“ haben soll.

„Ich habe von der Mutter am Freitag einen Anruf bekommen“, bestätigt Volksschuldirektorin Isabella Radatz-Grauszer das Dorfgespräch. „Es soll letzte Woche einen Vorfall gegeben haben. Mein Vorschlag war, sich mit den betroffenen Personen zusammenzusetzen und das Ganze zu besprechen“, so die Direktorin weiter. Weiters verwies sie die Mutter an die Gemeinde. „Mir ist davon noch nichts zu Ohren gekommen“, heißt es vonseiten des Bürgermeisters Klaus Mezgolits.

Busunternehmen weist Schuld zurück

Vonseiten des betreffenden Busunternehmens heißt es dazu: „Da in unseren Bussen Gurtenpflicht besteht, hat der Fahrer den Schüler darauf hingewiesen sich anzuschnallen. Bei einer Bremsung ist er dann nach vorne gestürzt. Und der Fahrer hat die Hand zum Schutz aufgehalten, was ihm jetzt als Ohrfeige angelastet wird. Wir sind uns keiner Schuld bewusst.“

Um in Zukunft derartige Vorfälle zu vermeiden, setzt man in der Schule auf Prävention. „Wir sprechen mit den Kindern über das richtige Verhalten im Bus“, so die Direktorin.