Mitglieder unzufrieden: „Brösel“ beim Tourismusverband. Gemeinde Steinbrunn vermisst bei Tourismusverband Rosalia Engagement und bessere Betreuung.

Von Doris Fischer. Erstellt am 03. April 2019 (04:41)
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Tourismus. Neufeld soll im Vorstand vertreten sein.
BVZ, Symbolbild: Bilderbox

Herbe Kritik am Vorstand des Tourismusverbandes Region Rosalia-Neufelder Seenplatte hagelt es von einigen Mitgliedsgemeinden, darunter auch Steinbrunn. Genau genommen geht es um die fehlende Betreuung der Mitgliedsgemeinden durch den Tourismusverband.

Bürgermeister Thomas Kittelmann (ÖVP) und sein Wiesener Amtskollege Matthias Weghofer beklagen, dass „viel zu wenig vom Verband zu spüren ist“. „Wir zahlen als Gemeinde fest ein und spüren aber nichts davon“, kritisiert Kittelmann. So ist das Steinbrunner Dorffest nicht im Veranstaltungskalender auf der Homepage zu finden. „Ich würde mir schon wünschen, dass die Betreuung besser funktionieren würde. Denn, wenn ich Geld bekomme, sollte ich auch als Gegenleistung eine Leistung bekommen“, meint Kittelmann in Richtung Tourismusverband. Denn er als Vertreter einer Mitgliedgemeinde weiß nicht, wann welcher Folder erstellt wird. Aber auch, dass der größte Nächtigungsbringer der Region keine Berücksichtigung auf der Homepage findet, stößt ihm sauer auf. Und auch die wenigen Aktivitäten des Verbandes werden nicht einmal auf Vorstandsebene abgestimmt, es gibt keinerlei Informationsfluss.

So kann sich Kittelmann durchaus vorstellen, den Verband in Richtung Eisenstadt zu verlassen: „Geografisch gesehen würde Eisenstadt mehr Sinn machen.“ Dazu meint Bandat: „Ein Ausstieg aus dem Verband ist nicht möglich!“