Kein Grund zum Lachen zu Fasching. Das Faschingszentrum Steinbrunn-Zillingtal hatte für 2021 besonders große Pläne. Doch Corona bleibt eine Spaßbremse.

Von Peter Wagentristl. Erstellt am 08. Februar 2021 (03:42)
Bessere Zeiten. Das traditionelle Fest „Damisch guad“ fiel 2020 erstmals ins Wasser, 2021 muss nun auch der Faschingsumzug und die Premiere für die Faschingssitzung in Eisenstadt abgesagt werden.
zVg Faschingszentrum SteinZi

Nicht nur in Eisenstadt und Oberwart finden dieses Jahr zu Fasching keine Feierlichkeiten statt. Auch im Faschingszentrum Steinbrunn-Zillingtal fallen jegliche Events aus.

„Fasching in der Coronazeit gibt es nicht. Nichts ist möglich“, so der Präsident des Faschingszentrums, Andreas Leeb. Man habe zwar bereits im Sommer mit der Planung begonnen, doch niemand hätte mit einer derartigen Situation gerechnet.

Alternative Aktivitäten im Internet würden sich ebenfalls nicht lohnen. „Generell habe man es in der Coronakrise als Verein ziemlich schwer“, muss Leeb enttäuscht zugeben.

Erstmals musste 2020 auch das traditionelle „Damisch guad“ abgesagt werden — auch finanziell ein schwerer Schlag für die Faschingsnarren. Heuer wäre mit der Faschingssitzung in Eisenstadt dann auch noch ein neues Highlight im Veranstaltungskalender des Vereins (ehemals „Kulturverein SteinZi“) aufgenommen worden. In Steinbrunn wäre zudem ein Faschingsumzug geplant gewesen.

Hätte, hätte, Fahrradkette: Das alles können sich die Faschingsnarren nun abschminken. Eigentlich hätte man durch das Fest in Eisenstadt Mehreinnahmen erwartet, nun steht ein dickes Minus bevor. „Auch wenn wir keine Miete zahlen müssen: Die Mitgliedsbeiträge an den Landesverband und die Kontoführungskosten fallen trotzdem an. Wenn wir zwei Jahre nichts machen können, sieht es schlecht aus“, läuten in Steinbrunn und Zillingtal die Alarmglocken statt der Narrenschellen. Ohne Pandemie wäre der Plan vielversprechend:

Die Nummer, die man für „Damisch guad“ und den Faschingsumzug einstudiert, auch in Eisenstadt spielen. „Mehreinnahmen fast ohne Mehraufwand“, trauert Leeb dem narrensicheren Plan nach. Die Hoffnungen ruhen nun auf „Narrisch guad“ im November 2021.