L213: 70er ausgeweitet – Radar auf Serpentinen

Auf der L 213 wurde die 70er-Beschränkung bis zur Ortseinfahrt Stotzing ausgeweitet. Ein Frontradar wurde installiert.

Nina Sorger
Nina Sorger Erstellt am 27. Juli 2018 | 07:06
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Blitzer. Das Radargerät auf der Serpentinenstrecke soll Raser feststellen aber auch bewusstseinsbildend wirken.
Foto: Nina Sorger

Die L 213, die Serpentinenstrecke zwischen Stotzing und Eisenstadt, ist vor allem bei Motorradfahrern beliebt, um die Wendigkeit und Leistungsfähigkeit der Maschinen zu testen. Die seit 2006 gültige 70-Stundenkilometer-Beschränkung wird oft nicht eingehalten, und so kommt es auf der Strecke immer wieder zu Unfällen.

„Radar hilft mehr als nur ein Verkehrsschild“

Seit Kurzem wird diesem Umstand nun Rechnung getragen: Die 70er-Beschränkung, die bisher nur für die Serpentinen galt, wurde laut einer Verordnung des Landes Burgenland nun bis zur Ortseinfahrt Stotzing ausgedehnt – dasselbe gilt auch für das Überholverbot.

Ausgenommen von dem Überholverbot, das ebenso wie die neue 70er-Regelung ab Anbringung der entsprechenden Verkehrsschilder gültig ist, sind Zugmaschinen, Motorkarren, selbstfahrende Arbeitsmaschinen, wie Mähdrescher, und vierrädrige Leichtfahrzeuge.

Um auch die Einhaltung der Tempobeschränkung zu überprüfen, wurde nun ein fixes Radargerät auf Höhe der Waldrast zum Wilden Jäger installiert. Dieses misst das Tempo jener Autos, die in Richtung Eisenstadt unterwegs sind.

Stotzings Bürgermeister Wolfgang Kostenwein (ÖVP) meint: „Das Aufstellen des Radargerätes wird auf jeden Fall mehr helfen als eine Tafel allein, um Raser – vor allem die Motorradfahrer – etwas einzubremsen. Auch Tempoanzeigen, wie wir sie bei der Ortseinfahrt haben, tragen hier zur Bewusstseinsbildung bei.“