Weinberggassen-Projekt auf zwei Jahre aufgeteilt. Da die Gestaltung der Straße die Gemeindekasse stark beanspruchte, wurden Kosten auf zwei Jahre aufgeteilt.

Von Nina Sorger. Erstellt am 13. März 2017 (04:06)
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Neugestaltung. Die Weinberggasse wurde auf Wunsch der Anrainer zur Wohnstraße ausgebaut. 120.000 Euro der Kosten wurden bereits im Vorjahr budgetiert, die restlichen 147.000 Euro fallen ins heurige Finanzjahr. Foto: Sorger
Nina Sorger

Es war das größte Projekt, in das die kleine Gemeinde Stotzing in den vergangenen Jahren investierte, und wie im Vorjahr macht die Gestaltung der Weinberggasse auch heuer noch den Großteil des Gemeindebudgets aus.

„Wir können auch heuer keine großen Sprünge machen, denn die Finanzierung dieses Straßenprojekts mussten wir auf zwei Jahre aufteilen“, erklärt Bürgermeister Wolfgang Kostenwein (ÖVP).

Die 250 Meter lange Straße wurde im vergangenen Sommer nach den Wünschen der Anrainer einer Neugestaltung unterzogen. „Wir haben die sehr konkreten Wünsche der Anrainer gesammelt und ausgewertet, denn die haben schon im Vorfeld rund 13.000 Euro an Infrastrukturkosten beigesteuert“, erklärt Amtsleiter Bernhard Unger die Ausrichtung auf die Anrainerwünsche.

Die Anrainer waren sich großteils einig: „Die Mehrheit der Anrainer hatte den Wunsch geäußert, dass die Weinberggasse zu einer Wohnstraße werden sollte“, so Unger. Neben der Fahrbahn wurden auch Gehsteige und Grünflächen gestaltet.

Die Kosten für die Straße belaufen sich auf 267.000 Euro. Im Budget 2016 wurden dafür zunächst 120.000 Euro vorgesehen, der Rest wurde ins Budget 2017 genommen.