Gymnasium Wolfgarten veranstaltet virtuelles Gedenken

Das Gymnasium der Diözese erinnert virtuell mit Vorträgen an das Vermächtnis der Familie Wolf.

Redaktion Eisenstadt Erstellt am 17. Januar 2021 | 04:45
440_0008_8008998_eis02wp_wolfgarten.jpg
Gedenken. Das Gymnasium der Diözese erinnert mit einer Veranstaltung zum Tag des Judentums an das Vermächtnis der Familie Wolf.
Foto: zVg/T. Bruckner

Im Gymnasium der Diözese Wolfgarten findet anlässlich des Tags des Judentums am Freitag (10 Uhr) eine virtuelle Veranstaltung statt. Gewidmet ist die Veranstaltung Sándor Wolf, der für die Gründung und Enwicklung des Burgenländischen Landesmuseums maßgeblich verantwortlich zeichnet. Der Wolfgarten, den seine Familie mit einer sozialen Zweckwidmung gestiftet hat, trägt seinen Namen in Anlehnung an den jüdischen Kunstmäzen und -sammler.

Organisiert wird die Veranstaltung von Lukas Pallitsch, Lehrer im Gymnasium Wolfgarten und Beauftragter für den christlich-jüdischen Dialog der Diözese Eisenstadt. Er selbst übernimmt auch die religiöse Einordnung in seinem Vortrag „Die Fäden der Geschichte aufgreifen.“ Grußworte kommen dabei von Bischof Ägidius Zsifkovics. Johannes Reis, Leiter des Jüdischen Museums in Eisenstadt, referiert über die Geschichte der Familie Wolf und die Dialektik von Geschichte und Gegenwart. Auch der Literat, Philosoph und ehemalige Wolfgarten-Lehrer Siegmund Kleinl spricht im Rahmen der Veranstaltung.

Anzeige

Zoom Einladungslink:

https://rb.gy/yiqdi2 Meeting-ID: 825 2575 0275 Kenncode: 013866 260328