Eisenstadt digitalisiert Friedhof. Die Landeshauptstadt geht in Sachen Digitalisierung neue Wege und hat mittels Drohnen bestehende Friedhofspläne digitalisiert.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 02. März 2017 (05:46)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
440_0008_6846616_eis09wm2017_02_24_skyability_friedshofs.jpg
Im Anflug. Thomas Steiner Istvan Deli mit Lukas Unger (l.) von Skyability.
BVZ

Bei der Erstellung der neuen Friedhofspläne setzt die Stadtgemeinde nun Drohnen ein. In der Verwaltung kommt es durch die Genauigkeit der Daten und die Effizienz der Luftaufnahmen zu einerZeitersparnis.

Umgesetzt wurde das Projekt mit Skyability, einem Start-up-Unternehmen mit Eisenstädter Wurzeln. Friedhofsverwaltungen nutzen Friedhofssoftware Zur Verwaltung von Grabgebühren, zur Gräbersuche und zur Realisierung virtueller Friedhöfe.

Vermessung von Friedhöfen birgt Fehlerquellen

Denn um Gräber, Sektoren und Grabreihen genau zuordnen und verschiedene Arten und Größen von Gräbern genau unterscheiden zu können und danach rasch Informationen abzufragen, bedarf es genauer Datensätze zum Friedhofsplan.

Die Vermessung von Friedhöfen und die Erfassung von Grabstellen vom Boden aus bergen Fehlerquellen. Eine Alternative dazu bietet die Digitalisierung des Friedhofs aus der Luft. Mittels einer Drohne mit hochauflösender Kamera werden Friedhöfe mit all ihren Details aus großer Höhe erfasst. Dank mitgespeicherter, punktgenauer Geodaten zu jedem Bild lässt sich ein digitaler Friedhofskataster erstellen.

„Zum einen wegen immer größer Friedhofsanlagen, zum anderen aufgrund der aus Zeitmangel selteneren Besuche bei den Gräbern verstorbener Familienmitglieder bedarf es neuer Werkzeuge, um das Auffinden von Gräbern zu unterstützen. Bürgerservice wird in der burgenländischen Landeshauptstadt großgeschrieben“, so Bürgermeister Thomas Steiner abschließend.