„Eisenstadt – einst und heute“: Bahnhof-Geburtstag

Die Strecke und den Bahnhof gibt es seit 123 Jahren.

Erstellt am 16. April 2020 | 03:27
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Eisenstadt erhielt erst 1897 eine Eisenbahn. Im April 1897 wurde mit dem Bau der Neusiedlerseebahn begonnen, wobei die Bahnlinie über Nagycenk (Kroisbach), Mörbisch und Rust geplant war.

Um eine Trassenänderung machten sich Fürst Esterházy, der Weinhändler Leopold Wolf und der Rechtsanwalt Matthias Laschober verdient. Ihm zu Ehren wurde die Zufahrtsstraße (vom heutigen Kreisverkehr) zum Bahnhof Laschoberstraße benannt. Die Bahnlinie wurde am 18.12.1897 eröffnet und hatte auch eine Kurzflügelstrecke von Schützen zum Steinbruch in Sankt Margarethen.

Vorher musste man mit dem „Stellwagen“ zu dem etwa vier Kilometer weit entfernten Bahnhof nach Müllendorf fahren, wenn man die Absicht hatte, nach Ödenburg, Wien oder Wr. Neustadt zu gelangen. Eine direkte Streckenweiterführung nach Müllendorf war auch danach wegen der Großhöfleiner Kirche nicht möglich. Bis heute hat sich an der Streckenführung nichts geändert, auch heute fahren noch viele zum Bahnhof in Müllendorf, um nach Wien zu gelangen. Und der Bahnhof hat sein Äußeres auch kaum verändert.