Donnerskirchen wird ein Paradies für Bienen. Das Anlegen von Bienenweiden steigert den Insektenbestand und stellt genügend Nahrung und Rückzugsgebiet für die Bienen sicher.

Von Denise Grosina. Erstellt am 10. Juni 2019 (07:25)
Mezgolits
Arbeit. Fleißig wie die Bienen arbeiteten die Kinder der Volksschule Donnerskirchen, um eine Bienenweide anzulegen.

Seit einiger Zeit summt und brummt es auf den Wiesen in Donnerskirchen wieder, denn in der Gemeinde werden fleißig Bienenweiden angelegt, um die wertvollen Insekten zu schützen.

Die Idee für dieses Projekt kam von Donnerskirchens Amtsleiter und Hobbyimker Christoph Gänsbacher, der durch einen Artikel in der Zeitung „Bienen Aktuell“ auf eine solche Aktion gekommen ist. Die Organisation für die Bienenweiden übernahm Gänsbacher selber, die landwirtschaftlichen Arbeiten erledigt Roman Brunäcker.

Die Gemeinde selbst leistet ebenfalls einen wichtigen Beitrag für die Aktion und stellt das notwendige Saatgut zur Verfügung. Bürgermeister Johannes Mezgolits ist begeistert: „Die Bienenweiden sind ein super Projekt. Ich war sofort hellauf begeistert davon. Es passt auch zu unserem Umweltgedanken. Wir waren auch eine der ersten Gemeinden, die glyphosatfrei waren. Ich bin auch selbst auf die Schule zugegangen und habe vorgeschlagen, mit den Kindern eine Bienenweide anzulegen, um den Umweltgedanken zu fördern.“

Dieses Jahr wurden bereits 4,8 Hektar Bienenweiden fertiggestellt, die gerade wachsen und gedeihen. Erst im Spätherbst werden sie wieder gemäht, damit die Insekten den ganzen Sommer über die naturbelassene Wiese genießen können. Für das Jahr 2020 wurden bisher schon 30.000 Quadratmeter Fläche für das Projekt gespendet.

Gänsbacher freut sich über den Erfolg des Projekts: „Es freut mich, dass die Idee so gut aufgenommen wurde. Sogar der Weinbauverein engagiert sich, da die vielen Insekten Raubvögel wie Bussarde anlocken und es dadurch weniger Stare gibt.“