Budget in Eisenstadt „normalisiert“

Erstellt am 06. Juli 2022 | 07:15
Lesezeit: 2 Min
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Transparent. Vizebürgermeister Istvan Deli, Bürgermeister Thomas Steiner und Finanzstadtrat Michael Freismuth bekamen ein gute Noten von Transparency International.
Foto: Kaiser
Nach angespannten Corona-Jahren ist auch Kassenstand der Stadt gesundet.
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„Im 21. Jahrhundert darf es keinen Grund mehr für Geheimniskrämerei und Intransparenz geben“, begründete Bürgermeister Thomas Steiner die Präsentation des seit 2014 veröffentlichten Transparenzberichts. In diesem weist die Stadt nach den Kriterien von „Transparency International“ aus, wie sich das Stadtbudget von rund 50 Millionen zusammensetzt und wofür das diese Gelder ausgegeben werden.

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Foto: zVg

Einnahmenseitig sind Ertragsanteile des Bundes (also Steuergeld, das vom Finanzministerium an Länder und Gemeinden weitergegeben wird) und Kommunalsteuern mit 17 und 10 Millionen Euro die wichtigste Quelle. Ausgegeben wird das Meiste für städtische Dienstleistungen (12 Mio.), Schulwesen (10 Mio.) und Soziales (8 Mio.) sowie die öffentliche Verwaltung und Straßenbau (jeweils etwa 6 Mio. Euro).

Auch ist verzeichnet, welche Firmen die öffentlichen Aufträge um rund sechs Millionen Euro 2021 bekommen haben. Besonders teuer war hier etwa der Kanalausbau (1,2 Mio. Euro). Bei der Vereinsförderung bekam der gemeinsame Verein mit der Stiftung Esterházy das meiste Geld (100.000 Euro).

Außerdem muss die Stadt über sieben Millionen an das Land zahlen. „Da wüssten wir schon gerne, wofür das verwendet wird“, so Finanzstadtrat Michael Freismuth.

Transparenzbericht_2022_WEB.pdf (pdf)

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