49-Jähriger nach Bankomatdiebstahl vor Gericht. Geldausgabegerät mit Seil aus Verankerung gerissen. Verdächtiger auch wegen Mitgliedschaft in krimineller Organisation angeklagt.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 24. März 2019 (05:01)
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Prozess Gericht Symbolbild
Der Angeklagte wurde zu neun Monaten bedingter Haft verurteilt.
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Vor fast genau einem Jahr hat eine Bande in Trausdorf (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) aus dem Foyer einer Spar-Filiale mit Brachialgewalt einen Bankomat gestohlen. Ein 49-Jähriger, der an dem Coup beteiligt gewesen sein soll, muss sich deswegen am Montag im Landesgericht Eisenstadt verantworten.

Die Anklage wirft ihm vor, zusammen mit seinen Komplizen in der Nacht auf den 28. März 2018 das Geldausgabegerät mit einem Seil, das an einem Auto befestigt war, aus der Verankerung gerissen zu haben. Mit einem Ford Galaxy, der in den Tagen vor dem Coup auf einem Firmengelände im niederösterreichischen Wöllersdorf (Bezirk Wiener Neustadt) entwendet worden war, wurde der Bankomat abtransportiert. In dem Gerät befand sich eine fünfstellige Summe.

Der Rumäne ist wegen gewerbsmäßigem schweren Diebstahls durch Einbruch, Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung sowie wegen unbefugtem Gebrauch von Fahrzeugen angeklagt. Im Fall eines Schuldspruchs beträgt der Strafrahmen sechs Monate bis fünf Jahre Haft.