Container angezündet - Frau in Eisenstadt verurteilt

Erstellt am 08. Februar 2022 | 10:51
Lesezeit: 2 Min
Nach zweitägiger Verhandlung erfolgte der Freispruch
 
Foto: APA (Archiv)
Eine Burgenländerin ist am Dienstag am Landesgericht Eisenstadt wegen versuchter Brandstiftung schuldig gesprochen worden.
Werbung
Anzeige

Die Frau hatte im Vorjahr zwei Mal Container bei Firmen angezündet und dadurch über 150.000 Euro Schaden verursacht. Sie wurde nicht rechtskräftig zu 18 Monaten unbedingter Freiheitsstrafe verurteilt, vom Gericht wurde aufgrund ihrer psychischen Erkrankung die Einweisung in eine Anstalt beantragt.

Die 47-Jährige gestand, in der Landeshauptstadt zwei Mal Feuer gelegt zu haben. Im ersten Fall Ende Juli 2021 befand sich der Altpapiercontainer nahe an einem Firmengebäude, die Flammen erreichten rasch eine gefährliche Höhe und griffen bis zum Eintreffen der Feuerwehr bereits auf die Hausfassade über. Eine Feuersbrunst konnte laut einem Zeugen gerade noch verhindert werden. Der Schaden für das Unternehmen belief sich auf rund 150.000 Euro.

Im zweiten Fall wurde ebenfalls Altpapier angezündet, aufgrund des Containerstandorts und des geringen Schadens - rund 2.000 Euro - wurde dies vom Gericht nur als Sachbeschädigung gewertet. Die Angeklagte nahm den Schuldspruch an, die Staatsanwaltschaft gab keine Erklärung ab.

Werbung