Bank Burgenland baut Zentrale aus. Bank-Burgenland-Zentrale wird 2018 generalsaniert und ausgebaut. Kundenverkehr übersiedelt währenddessen über die Straße.

Von Nina Sorger. Erstellt am 21. Dezember 2017 (06:17)
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Vorher – nachher. Das 40 Jahre alte Bank-Burgenland-Gebäude (links) soll entkernt und nach neuesten Standards saniert und ausgebaut werden. Bis Ende 2019 soll die neue Zentrale (unten rechts) fertig sein. Fotos: Bank Burgenland
Bank Burgenland/Collage BVZ

Die Bank-Burgenland-Zentrale in der Neusiedler Straße soll 2018 ausgebaut werden. „Das ist ein klares Bekenntnis des Eigentümers, der Grazer Wechselseitigen Versicherungs AG, dass auch das Headquarter der Bank in der Landeshauptstadt bleibt“, erklärt Vorstandsvorsitzender Gerhard Nyul: „Es muss eine thermische Sanierung vorgenommen und zeitgemäße Büroausstattung geschaffen werden: Wir haben beispielsweise keine Klimaanlage. Daher wird das Gebäude komplett entkernt. Bestehen bleiben nur der Tresorbereich und die Tiefgarage.“

Nach dem Umbau soll das Gebäude über 200 Mitarbeiter fassen

Die Bank hat drei Nachbarhäuser in der Neusiedler Straße erworben: „Dort wird dazu gebaut und das Gebäude abgestuft. So gewinnen wir rund 1.000 Quadratmeter Nutzfläche dazu“, so Nyul.

Das 40 Jahre alte Gebäude war ursprünglich für 120 Mitarbeiter konzipiert, nach dem Umbau soll es über 200 Mitarbeiter fassen: „Wir wollen alle Abteilungen unter einem Dach vereinen: Die Mitarbeiter aus der Haydngasse und aus anderen Außenstellen kommen zu uns. Nur die Leasinggesellschaft wird zukünftig nach Sanierung des Gebäudes in der Haydngasse ansässig sein. “

Mehr Platz. Drei Abbruchhäuser neben der derzeitigen Bank-Burgenland-Zentrale wurden angekauft. Hier soll ein Zubau errichtet werden.
Bank Burgenland

Derzeit befindet man sich in der Planungs- und Einreichphase. Nyul hofft bis Mai 2018 auf eine Baugenehmigung: „Da es bei den Abbrucharbeiten vermutlich zu Verkehrsbehinderungen in der Neusiedlerstraße kommt, wollen wir im Juli und August den Abriss der Nachbarhäuser und die Entkernung vornehmen, wenn die verkehrsschwächste Zeit ist.“

Die Bankfiliale bleibt während des Ausbaus in der Neusiedler Straße und übersiedelt lediglich in das ehemalige Friseurgeschäft vis à vis. Die anderen Abteilungen müssen währenddessen umziehen: „Es gibt konkrete Gespräche mit Esterházy bezüglich eines Teils der alten Gebietskrankenkasse.“ Insgesamt werden 15 Millionen Euro in den Ausbau investiert, der innerhalb von 18 Monaten fertig sein soll.

Bank Burgenland in der Fuzo

Die Bank-Burgenland-Filiale in der Eisenstädter Fußgängerzone bleibt auch weiterhin bestehen, da man nach der Schließung anderer Banken in der Fuzo einen Kundenzustrom verzeichnen konnte.