Kundgebung in Rust wegen befürchteter Verbauung. Am Samstag, 26.1.2019, fand am Ruster Rathausplatz eine Kundgebung aufgrund eines umstrittenen Flächenwidmungprojekts statt. Nach Auskunft der Bürgerinitiative fanden sich ca. 150 Bürgerinnen und Bürger zusammen um gegen dieses Projekt einzustehen.

Von Markus Kaiser. Erstellt am 28. Januar 2019 (18:34)
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Erhard Gabriel

Hintergrund: Befürchtete Verbauung

Aus "5 bis 6 Freunden", wie der Ruster Erhard Gabriel der BVZ verrät, ist eine ansehliche Protestbewegung geworden. Stein des Anstoßes für Gabriel und seine Mitstreiter sind die Widmungspläne der Stadtgemeinde Rust. Die Umwidmungs-Gegner warnen vor den Bauplänen, diese würden nur Zersiedelung und Wertverlust der umliegenden Weingärten bringen. Sie riefen am Samstag, 26.1.,zur Kundgebung. Die BVZ hat berichtet: link

150 kamen zur Kundgebung

Nach regem Andrang zur Kundgebung geht Gabriel "zuversichtlich" in die Verhandlung mit der Gemeinde am Donnerstag, dem 31. Jänner.

Die Mehrheit der Ruster mit denen wir bisher geredet haben sind eigentlich auf unserer Seite. Und, dass heute 150 Ruster gekommen spricht für sich – dass keiner der betroffenen Politiker dabei war leider auch. Erhard Gabriel, Umwidmungs-Gegner

Im Anschluss an die Kundgebung fand im Festsaal Rust ein Vortrag von Universitätsprofessor Gerlind Weber mit dem Thema "Für eine kompakte Stadtentwicklung" statt.

Wie geht es weiter?

Am Donnerstag, den 31.01.2019, lädt auch die Gemeindevertretung zu einer Informationsveranstaltung zu diesem Thema in den Ruster Seehof ein. Dort will Gabriel eine Unterschriftenliste gegen die Baupläne einbringen. Bereits 130 Ruster haben diese schon unterschrieben. Weitere Infos der Umwidmungs-Gegner finden Sie hier: link

Erhard Gabriel

Erhard Gabriel

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