Ermittlungen nach Hackl-Großbrand abgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt (StA) hat ihre Ermittlungen nach dem Großbrand bei einem Entsorgungsbetrieb in Wulkaprodersdorf (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) abgeschlossen.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 24. Januar 2018 (13:36)
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Der Brand im Oktober 2017 war einer der größten Brände der vergangenen Jahre.
Gregor Hafner

Die genaue Brandursache bleibt aber unklar. Mögliche Auslöser könnten Selbstentzündung oder eine Zündquelle von außen sein, welche fahrlässig oder vorsätzlich eingebracht wurde, erklärte StA-Sprecher Roland Koch am Mittwoch.

Die drei Möglichkeiten würden nebeneinanderstehen und hätten weder brandtechnisch noch durch kriminalpolizeiliche und staatsanwaltschaftliche Ermittlungen geklärt werden können. Auch Ermittlungen gegen einen Rumänen und einen Ungarn hätten keine Aufklärung gebracht. Beiden könne keine Brandstiftung nachgewiesen werden, bestätigte Koch einen Bericht des ORF Burgenland.

Bei dem Brand im Oktober des Vorjahres handelte es sich um einen der größten der vergangenen Jahre. Mehrere hundert Feuerwehrleute waren zwei Tage lang mit den Löscharbeiten bei dem Abfallentsorgungsbetrieb beschäftigt. Laut ORF Burgenland beträgt der Schaden rund 6,5 Millionen Euro.