Fahrverbot für Lkw am Grenzübergang Klingenbach. Für den Schwerverkehr ist der Grenzübergang Klingenbach gesperrt. Damit soll Lebensqualität der Anrainer gehoben werden.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 16. Oktober 2019 (03:57)
Markus Wagentristl
Mehr Lebensqualität. Richard Frank, Heinrich Dorner, SPÖ-Bezirksvorsitzende Astrid Eisenkopf, Rainer Porics, Ivan Grujic und René Pint (v.l.) setzten sich für ein Lkw-Fahrverbot ein. Foto: Markus Wagentristl

Der zunehmende Verkehr sorgt im Bezirk für heftige Diskussionen. Angeheizt wird diese durch die geplante Umsetzung einer Autobahn auf ungarischer Seite bis 2022. Auch bei einem möglichen Weiterbau der A3 bis zur Staatsgrenze habe die Entlastung der Bevölkerung, der Gemeinden und Ortskerne oberste Priorität, wie es bereits vor einem Jahr Landeshauptmann Hans Peter Doskozil versprochen hat.

Abgesehen von dem Ausbau der A3 ist aber auch der zunehmende Lkw-Schwerverkehr in Gemeinden, die an die Staatsgrenzen grenzen, ein immer größer werdendes Thema. Mit Fahrverboten für Lkw sollen burgenländische Gemeinden an den Staatsgrenzen entlastet werden.

„Ziel der Maßnahme ist es, unbegrenzten grenzüberschreitenden Transitverkehr nicht zuzulassen, sondern nur einen grenzüberschreitenden Zielverkehr, der natürlich auch im Interesse der lokalen und regionalen Wirtschaft ist“, betont Verkehrslandesrat Heinrich Dorner.

Das Fahrverbot tritt mit Anbringen der Tafel in Kraft. „Für den Bezirk Eisenstadt bedeutet das, dass zukünftig am Grenzübergang Klingenbach kein Lkw-Scherverkehr von über 7,5 Tonnen zugelassen ist“, versichert Landesrätin Astrid Eisenkopf. Ausweichrouten sind Kittsee (A6), Nickelsdorf (A4), Rattersdorf (B61/B61a), Schachendorf (B63) und Heiligenkreuz (B65).