Osliper Petition wegen Grenzstraße. Osliper Gemeinderat fordert verkehrsberuhigende Maßnahmen und Kontrollen.

Von Nina Sorger. Erstellt am 09. August 2017 (11:53)
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Ausbau. Die Ödenburgerstraße soll auf ungarischer Seite ausgebaut werden. Osliper befürchten erhöhtes Verkehrsaufkommen.
Nina Sorger

Der Osliper Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig eine Petition zur Verkehrsbelastung und Verkehrssicherheit an der L210, der Ödenburgerstraße zur ungarischen Grenze bei Sopronpuszta, beschlossen.

Bereits Ende Mai hatte Bürgermeister Stefan Bubich (ÖVP) einen offenen Brief an Straßenbaulandesrat Helmut Bieler (SPÖ) geschrieben und seine Besorgnis über eine Zunahme des Verkehrsaufkommens nach dem geplanten Ausbau der Straße auf ungarischer Seite geäußert.

In der jetzigen Petition heißt es dazu, neben der Lärmbelästigung sei vor allem die „mangelnde Disziplin“ der Autofahrer ein Problem: Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit im Ortsgebiet von 50 km/h werde von den meisten „nicht einmal ignoriert“. Darin wird auch die Befürchtung geäußert, dass die L313 noch mehr als Verbindung zwischen der B50 und dem Grenzübergang St. Margarethen genutzt werden könnte.

Der Gemeinderat fordert daher die Streichung der L210 aus dem Gesamtverkehrskonzept, verkehrsberuhigende Maßnahmen im Osliper Ortsgebiet, Geschwindigkeitskontrollen in den Hauptverkehrszeiten sowie eine Umweltverträglichkeitsprüfung im Falle eines Ausbaus der L210.

Nun beschäftigt sich der Petitionsausschuss des Landtages damit. Man hoffe, „dass die Gemeinde Oslip über einen etwaigen Ausbau informiert wird und ein Mitspracherecht erhält“, so Bürgermeister Bubich und Vize Paul Walzer (SPÖ) unisono.