Feuerwehr und Samariterbund übten Ernstfall. Am Freitagabend fand die erste Monatsübung des neuen Ausbildungsplans der Feuerwehr Eisenstadt statt. Es handelte sich um eine Verkehrsunfall-Übung am Areal der Landesfeuerwehrschule Burgenland, ausgearbeitet durch Zugskommandant, Brandmeister Florian Bencic.

Von Redaktion bvz.at. Erstellt am 03. April 2017 (08:32)

Das Übungsszenario von Feuerwehr und Samariterbund sah wie folgt aus: Ein Verkehrsunfall auf der Landesstraße zwischen Eisenstadt und Stotzing mit zwei beteiligten Autos; einer davon war die Böschung hinuntergestürzt und blieb auf der Seite liegen, der zweite krachte gegen einen Baum. In beiden Fahrzeugen wurden Personen eingeklemmt und mussten durch die Feuerwehr befreit werden.

Während der Übung wurden die Fahrzeuge gesichert, der Brandschutz sowie die Beleuchtung aufgebaut und die Personen unter Absprache mit dem ebenfalls anwesenden Samariterbund Burgenland mit hydraulischem Rettungsgerät befreit. Eine Person wurde am fiktiven Hubschrauberlandeplatz an den Christophorus 3 übergeben, die anderen beiden Personen durch den Notarztwagen sowie den Rettungswagen abtransportiert.

Ziel dieser Übung war das richtige Arbeiten bei einem Verkehrsunfall sowie die Verbesserung der Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst. Der Einsatzleiter bei der Übung, Oberlöschmeister Helmut Radatz führte die 28 anwesenden Personen der Stadtfeuerwehr Eisenstadt und war mit deren Arbeit sehr zufrieden. Auch Samariterbund-Einsatzleiter Lukas Buzetzki war sehr zufrieden mit der Arbeit seiner freiwilligen Sanitäter.

Seitens der Feuerwehr waren vier Fahrzeuge (KDOF, RLF, SRF, KRFA) mit 28 Mann im Einsatz, der Samariterbund war mit 3 Fahrzeugen (Einsatzleiterfahrzeug/NEF, zwei Rettungswagen) vor Ort.