VGT protestierte erneut gegen Gatterjagd

Erstellt am 15. März 2016 | 15:39
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Demo des Vereins Gegen Tierfabriken (VGT) vor der BH Güssing vor Prozess gegen Alfons Mensdorff-Pouilly am Bezirksgericht
Foto: NOEN, Michael Pekovics
In Eisenstadt haben am Dienstag Aktivisten des Verein gegen Tierfabriken (VGT) erneut gegen die Gatterjagd protestiert.
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Diesmal stellten Tierschützer vor dem Schloss Esterhazy zwei Dreibeine samt einem Transparent mit der Forderung "Jagdverbot auf gezüchtete Tiere" auf.

Der Protest bezog sich nach Angaben des VGT auf ein Jagdgatter, das Esterhazy nordöstlich von Eisenstadt betreibe. "Die Feudaljagd im ummauerten Gehege, noble Jagdgäste mit Kosten von 22.000 Euro für einen kapitalen Rothirsch, Sonderzulagen für abnorme Geweihe - all das ist nicht nur ein Anachronismus, sondern auch mit dem heutigen Verständnis von Tierschutz nicht vereinbar", hieß es dazu in einer Aussendung.

"Tiere sind keine 'Stücke', die man bestellen und dann im umzäunten Gehege für den Abschuss geliefert bekommen kann", erklärte VGT-Obmann Martin Balluch. "Wir hoffen, dass mit der Reform des Jagdgesetzes im Burgenland dieser Spuk ein für alle Mal ein Ende finden wird", stellte Balluch fest.
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