Ein Jahr, Haydn zur Ehr‘: Eisenstadt zieht Bilanz. Über 40 Verstanstaltungen gab es im „Haydn-Jahr“ 2019. Die Stadt zieht zufrieden Bilanz.

Von Markus Wagentristl. Erstellt am 08. Januar 2020 (04:13)
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Stolz. Haydn-Schnaps-Produzent Johann Wagner, Bürgermeister Thomas Steiner und Gemeinderätin Waltraud Bachmaier zogen Bilanz.
zVg

Anlässlich des 210. Todestages von Eisenstadts wohl größtem Sohn, Joseph Haydn, fanden heuer zahlreiche Veranstaltungen in der burgenländischen Landeshauptstadt statt. „Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die vielen kleinen und großen Veranstaltungen unter ein gemeinsames Banner zu stellen“, erklärt Bürgermeister Thomas Steiner.

Über 40 Veranstaltungen zum Thema Joseph Haydn fanden im abgelaufenen Jahr in der Landeshauptstadt statt: Beginnend von den Neujahrskonzerten des Haydnorchesters, über das Frühjahrskonzert der Militärmusik Burgenland und den Festgottesdiensten der Pfarre am Oberberg, bis hin zum Herbstgold und den diversen Adventkonzerten.

Die Haydnstadt machte heuer ihrem Aushängeschild alle Ehre: In der Fußgängerzone sowie auch vor der Haydnkirche am Oberberg zieren Haydn-Silhouette und Notenschlüssel die Straßenlaternen. Auch der Blumenschmuck wurde auf den großen Komponisten ausgerichtet und einer seiner Lieblingsfrüchte – die Pomeranze – ziert das Haydn-Denkmal sowie ein eigens geschaffenes Ensemble vor dem Rathaus.

Eine weitere Lieblingsfrucht des Kapellmeisters am Hofe Esterházy, die Kirsche, wurde von Schnapsproduzent Johann Wagner zu Edelbrand und Likör verarbeitet Unter dem Titel „Jo und der krumme Teufel“ debütierte im Sommer der Haydnwalk – eine virtuelle Schnitzeljagd durch die Landeshauptstadt. Seit Juni haben über 1.500 Personen den Detektivfall gelöst.

Plus im Tourismus durch Haydn-Events

Joseph Haydn ist natürlich seit jeher von größter Bedeutung für den Tourismus in der burgenländischen Landeshauptstadt. Die Veranstaltungen und die Initiativen zum „kleinen Haydnjahr“ schlagen sich auch in der Nächtigungsstatistik nieder: Von Jänner bis November verzeichnet die Stadt ein Nächtigungsplus von 12,2 Prozent. Das bedeutet einen Zuwachs von 6.415 Nächtigungen.

Die Obfrau des Kultur- und Tourismusausschusses, Waltraud Bachmaier, weiß, dass Eisenstadt viel zu bietet hat und die Erfolge der Stadt auch den Unternehmern und Touristikern in Eisenstadt zu verdanken sind: „Mit dem Schloss Esterhazy, der Bergkirche, der barocken Innenstadt, dem Schlosspark, Joseph Haydn, Kultur und Kulinarik bietet unsere Stadt für jeden etwas. Diese Stärken wollen wir auch künftig nutzen.“