"Toter Winkel" im Fokus in Neckenmarkt. Ein gemeinsames Projekt der Wirtschaftskammer und der Bildungsdirektion Burgenland soll Volksschulkindern die wirtschaftliche Bedeutung der Transportwirtschaft sowie die Gefahren des „toten Winkels“ vermitteln. Das Projekt machte nun Station in der Volksschule Neckenmarkt. Fachliche Unterstützung gab es durch Beamte vom Polizeiinspektion Horitschon.

Von NÖNat Online-Team. Erstellt am 16. Mai 2019 (15:01)
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Rudolf Frühstück und Wolfgang Leser vom Polizeiposten Horitschon, Transportunternehmer Norbert Zach und Klassenlehrerin Beate Heindl mit den Kindern der 4. Klasse Volksschule Neckenmarkt.

500 Betriebe mit 2.800 Beschäftigten versorgen die Bevölkerung mit Waren des täglichen Bedarfs und sichern damit die Nahversorgung in der Region. „Das heimische Transportgewerbe ist Motor für die Aufrechterhaltung der Nahversorgung, des Wirtschaftskreislaufes und wichtiger Faktor für den Wirtschaftsstandort“, so Roman Eder, Obmann der Fachgruppe Güterbeförderung in der Wirtschaftskammer.

In einem gemeinsamen Projekt der Wirtschaftskammer mit der Bildungsdirektion soll den Kindern in spielerischer Art und Weise die wirtschaftliche Bedeutung der Transportwirtschaft sowie die Gefahren des „toten Winkels“ vermittelt werden. 

„In einer Unterrichtsstunde wird mit den Kindern gemeinsam erarbeitet, wie unser Leben ohne Lkw aussehen würde und was es Interessantes rund um den Lkw zu erfahren gibt. Des Weiteren wird der „tote Winkel“ erklärt und wie sich die Kinder sicherer im Straßenverkehr verhalten können. In der zweiten Unterrichtsstunde steht ein Lkw vor der Schule zur Verfügung, den die Kinder live erkunden können und wo der Effekt des „toten Winkels“ vorgeführt wird. Ein spannender und lehrreicher Tag für die Kinder in Neckenmarkt,“ so Eder.

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Rudolf Frühstück und Wolfgang Leser vom Polizeiposten Horitschon, Transportunternehmer Norbert Zach und Klassenlehrerin Angelika Leitgeb mit den Kindern der 3. Klasse Volksschule Neckenmarkt