Im Purbacher Hafen hieß es: Auf die Fässer, fertig, los!

Erstellt am 16. Juni 2022 | 04:08
Lesezeit: 3 Min
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Mit Weinfässern als schwimmenden Untersatz wurde im Purbacher Hafenbecken um die Wette gepaddelt.
Foto: zVg
Der Musikverein Purbach organisierte erstmals ein Weinfassrennen im Hafen.
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Zu Pfingsten fand das mittlerweile 31. Musikantenzeltfest des Musikvereins Purbach statt. Nachdem das Zeltfest coronabedingt zwei Jahre pausieren musste, war der Musikverein in diesem Jahr besonders motiviert, ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine zu stellen.

„Wir haben nach einer Möglichkeit gesucht ein bisschen Action in den Sonntagnachmittag zu bringen“, erzählt der Obmann des Musikvereins Raphael Böröcz. Und das gelang ihnen mit einem Weinfasslrennen im Purbacher Hafenbecken.

Schlagzeuger bewiesen Taktgefühl beim Rudern

Der Stellvertreter des Musikvereins, Kurt Rüssel, wurde durch Zufall darauf aufmerksam, dass in Purbach Fässerboote zum Verleih zur Verfügung stehen. „Somit fehlte es nur mehr an einer Boje, der notwendigen Sicherung durch die Freiwillige Feuerwehr Purbach, und natürlich den Teilnehmern“, so der Obmann.

Bei herrlichem Wetter nahmen insgesamt 21 Teams zu je vier Personen teil. Die Teams wurden teilweise von den Gastkapellen aus Hall in Tirol, Stubenberg am See und Weiden an der March gestellt. Auch der Musikverein Purbach nahm daran teil.

Gewonnen hat das Schlagzeuger-Team aus den eigenen Reihen, wohl nicht zuletzt auf Grund ihres Taktgefühls, welches sich beim Rudern als ausgesprochen exakt und nützlich erwies. Das Siegerteam gab jedoch den Preis von 200 Euro Getränkegutschein fürs Fest gerne an die Zweitplatzierten weiter.

Auch Bürgermeister Martin Horak war vor Ort und sagt über die Veranstaltung: „Das Weinfassrennen, war ein absolutes Highlight und hat eine große Besucherzahl angezogen.“

Doch der Bürgermeister schaute beim Rennen nicht nur zu, sondern nahm auch selbst mit einem Team teil. Gewonnen hat er zwar nicht, doch der Spaß stehe laut Horak auch im Vordergrund. „Es war sowohl für die Zuseher als auch für die Teilnehmer ein tolles Erlebnis und ich hoffe, dass dieser Bewerb auch die nächsten Jahre fortgesetzt wird“, so Horak.

Der Wunsch des Bürgermeisters soll auch in Erfüllung gehen. Ein zweites Fasslrennen im Hafenbecken ist in jedem Fall geplant. „Es gibt außerdem schon Überlegungen, wie wir es noch lustiger und spannender für die Teams gesalten können“, freut sich Raphael Böröcz nach der gelungenen Premiere.

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