„Polka, Walzer, Marsch“: St. Georgener spielten sich auf’s Stockerl

Erstellt am 16. Juni 2022 | 05:01
Lesezeit: 2 Min
440_0008_8390689_eis24wagi_bauernkapelle_st_georgen.jpg
Würdig. Auch das beeindruckende Ambiente des Wiener Rathauses lehrte die Delegation aus dem Burgenland nicht das Fürchten – im Gegenteil: Platz 3.
Foto: zVg
Bauernkapelle St. Georgen holt 3. Platz bei Bundeswettbewerb in Wiener Rathaus.
Werbung

„Eigentlich sind die Kapellen aus dem Burgenland immer die Außenseiter. Gegen die hoch favorisierten Musikvereine aus Westösterreich war bisher wenig zu holen“, erklärt Kapellmeister Johannes Biegler der BVZ die schwierige Ausgangssituation.

Seine Bauernkapelle St. Georgen konnte beim Bundeswettbewerb „Polka, Walzer, Marsch“, zu dem der Österreichische Blasmusikverbandes (ÖBV) am 5. Juni ins Wiener Rathaus geladen hatte, einen Achtungserfolg erzielen.

440_0008_8390690_eis24wagi_bauernkapelle_st_georgen2.jpg
Stockerlplatz. Kapellmeister Johannes Biegler brachte etwas burgenländische Kultur in die große Stadt – und brachte die Bronzemedaille heim.
Foto: Foto zVg

Als nominierter Vertreter des Burgenländischen Blasmusikverbandes (BBV) konnten die rund 60 Musikerinnen und Musiker die Jury im Rahmen dieser „Staatsmeisterschaft“ überzeugen und den dritten Platz nach Hause ins Burgenland holen.

Das Pflichtstück, der Walzer „Donausagen“ von C.M. Ziehrer stand am Programm, dazu spielte die Bauernkapelle den „Schönfeld Marsch“ ebenfalls von C.M. Ziehrer und die Polka „Das ist mein Leben“ von Franz Watz.

Die Jury war überzeugt und auch Landeskapellmeister Hans Kausz gratulierte überschwänglich: Der 3. Platz sei „die Bestätigung, dass man sehr vieles richtig macht – danke der Bauernkapelle St. Georgen. Und darauf können wir als Burgenland mehr als stolz sein – so klingt die Blasmusik Burgenland, so klingt das Burgenland!“

Weiter geht‘s beim Pfarrfest-Frühschoppen

„Wir waren alle aufgeregt, der Rahmen im Wiener Rathaus ist ja schon einer Bundeshauptstadt würdig. Aber wir alle, von den vielen Jungen bis zu den Erfahrenen, haben das mit Bravour gemeistert“, lobt auch Biegler alle Beteiligten.

Und die wichtigste Frage: Wann kann man die ausgezeichnete Kapelle live hören? Beim St. Georgener Pfarrfest am 3. Juli spielt die Bauernkapelle beim Frühschoppen, danach erst wieder beim Oktoberfest in St. Georgen.

Werbung