Neues „altes“ Café in Klingenbach

Das „Dorfcafé“ in Klingenbachs Zentrum öffnete kürzlich wieder.

Erstellt am 31. Oktober 2021 | 12:44
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Gesellig. Sabine Wagner, Sandra Klikovits, Peter Vlaschits, und Werner Prior fühlen sich im Dorfcafé von Eva Kain wohl.
Foto: Hottwagner

Klingenbachs Gastronomieangebot ist wieder um ein Lokal reicher: Nach zweijähriger Corona-Pause stehen die Türen von Eva Kains „Dorfcafé“ am Dr. Karl-Renner-Platz im Zentrum wieder offen. Die gebürtige Siegendorferin bietet neben einem umfangreichen Bier- und Weinangebot als Spezialität jeden Mittwoch und Donnerstag selbstgemachte, frische Strudel, sowohl pikant als auch süß.

Kain erhält mit dem Café auch ein architektonisches Erbe. Das Café befindet sich in einer ehemaligen Bäckerei, die um 1900 erbaut und von der gelernten Architektin Kain saniert wurde. Nun besticht es durch eine gemütliche Atmosphäre und einen romantischen Gastgarten. „Ich wollte eine berufliche Neuorientierung. Die Idee zum Café kam eigentlich spontan“, erzählt die gebürtige Siegendorferin, die vor rund 13 Jahren nach Klingenbach kam.

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Das Gebäude wurde um 1900 erbaut. „Die Renovierungsarbeiten an beiden Gebäuden haben rund dreizehn Jahre gedauert“, erzählt sie und es wurde auch versucht, das Alte zu erhalten.

„Auch die Gebäudehülle und die meisten Fenster sind unverändert. Es gab nur Renovierungsarbeiten und teilweise haben wir auch rückgebaut“, so Kain.

Die Öffnungszeiten des Cafés sind Montag, Mittwoch und Donnerstag von 14 bis 20 Uhr, Freitag bis 23 Uhr, an Sonntagen und Feiertagen von neun bis 18 Uhr. Für Gruppen bis 20 Personen kann ein Extrazimmer reserviert werden.