3 Millionen Schaden durch Großbrand. Die Aufräumarbeiten sind nach Brand voll im Gange. Unternehmer will in den nächsten Tagen mit Notbetrieb starten.

Von Doris Fischer. Erstellt am 01. Februar 2017 (05:24)
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Am Tag danach. Das Lebenswerk von Josef Zbytovsky ist zerstört, aber er lässt sich nicht entmutigen und startet demnächst mit einem Notbetrieb.
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Ruine. Ein Bild der Verwüstung bot sich dem Unternehmer. Er blickt nach vorne und baut wieder auf.
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„Es geht vorwärts“, blickt Firmenchef Josef Zbytovsky nach dem verheerenden Brand einer Lagerhalle (siehe auch links; die BVZ hatte berichtet ) in die Zukunft. Derzeit sind die 20 Mitarbeiter mit Reinigungsarbeiten beschäftigt.

„Aber schon in den nächsten Tagen starten wir mit dem Notbetrieb“, so der Firmenchef, der so rasch wie möglich mit dem Neubau der Halle beginnen möchte. Vor Herbst wird sich da aber nichts tun, denn immerhin müssen alle Genehmigungen neu eingeholt werden, obwohl schon ein bestehendes Unternehmen vorhanden war.

Und noch etwas: Nach der Brandursache – zwei externe Bauarbeiter wollten mit einem Flämmgerät eine außen liegende Wasserleitung auftauen, dabei ist das in der Halle gelagerte Papier in Brand geraten – steht auch die Schadenssumme fest.

„Sie ist bereits über die Drei-Millionen-Marke gestiegen“, berichtet Zbytovsky, für den es um eine Frage der Existenz geht. „Am Sonntag sind alle Mitarbeiter mit Tränen in den Augen gekommen und haben um ihre Jobs gezittert“, so der Unternehmer, der alle Mitarbeiter halten möchte.

Feuerwehrkommandant Franz Zriem zog ebenfalls Bilanz: 27 Feuerwehren waren im Einsatz – nicht auszudenken, wäre der Brand unter der Woche ausgebrochen. „Viele Feuerwehrmänner sind da nämlich arbeiten“, so Zriem. Bei Dienstgebern fehlt auch die Toleranz für die Feuerwehrtätigkeit. Vielfach müssen Florianis Urlaub nehmen.

zVg