Ursache für Großbrand geklärt. Unsachgemäßes Hantieren mit offenen Feuer führte am vergangenen Wochenende in Wimpassing zum größten Brand in der Geschichte des Burgenlandes.

Von Doris Fischer. Erstellt am 25. Januar 2017 (10:37)
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Wie seit Kurzem bekannt, wurde der Hallenbrand eines Logistikunternehmens von zwei Mitarbeitern einer externen Sub-Firma ausgelöst. "Die beiden Männer haben eine eingefrorene Wasserleitung mit einem Flämmer aufzutauen versucht", stellt Helmut Greiner, Sprecher der Landespolizeidirektion Burgenland fest.

Da es sich um eine Eisenleitung handelte, wurde laut Greiner die Hitze ins Innere der Halle, in der Papier, Werbematerial und Kunststoff gelagert war, weitergeleitet. "Das Papier hat sich entzündet", so der Polizeisprecher. Was weiter passiert ist, ist schon bekannt, meint Greiner weiter.

Es wurde Anzeige nach §170 Abs.1 (Fahrlässiges Herbeiführen eines Feuers) gegen die zwei Mitarbeiter erstattet. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Das Strafmaß für ein derartiges Delikt liegt bei bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe. Offen sei, inwieweit die Versicherung für den entstandenen Schaden aufkommjt. "Das ist nicht Angelegenheit der Polizei", so der Sprecher.

Aktuell sind drei Wehren noch zur Brandsicherheitswache vor Ort. Immer wieder kommt es zu kleinen Bränden. "Die angesengten Papierpalettten werden geöffnet. Luft kommt dazu und das Feuer wird wieder entfacht", begründet Bezirksfeuerwehrsprecher Günter Prünner den Einsatz vor Ort.

Die BVZ berichtete