Künstlerin Michaela Foltin erreichte den Kilimanjaro. Künstlerin und Galeristin Michaela Foltin bestieg den Kilimanjaro, den mit 5.895 Metern höchsten Berg Afrikas.

Von Sigrid Janisch. Erstellt am 19. August 2018 (07:31)
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Gipfel. Die Wulkaprodersdorferin Michaela Foltin bestieg den höchsten Berg Afrikas, den Kilimanjaro in Tansania, und einen der sieben höchsten Berge der Welt. Fotos: Privat
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Michaela Foltin, Künstlerin und Betreiberin der Galerie 40 in Wulkaprodersdorf, unternahm eine besondere Reise: Sie besuchte den afrikanischen Kontinent und bestieg den Kilimanjaro, den mit 5.895 Metern höchsten Gipfel Afrikas.

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Die Wulkaprodersdorferin Michaela Foltin bestieg den höchsten Berg Afrikas, den Kilimanjaro. Der Aufstieg begann im Dschungel (Bild). Fotos: Privat
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Ein Grund, warum Michaela Foltin gerade diesen Berg aussuchte. „Von den Sieben ist der Kilimanjaro am leichtesten zu besteigen“, erzählt Foltin. Und auch die anderen sechs Gipfel würde sie gern erklimmen.

„Ich würde gern jedes Jahr einen der Gipfel erreichen. Als Nächstes wäre das für mich der Aconcagua in Argentinien, der höchste Berg Südamerikas“, so Foltin. Doch zunächst erholt sie sich von den Strapazen der Bergtour, denn: „Den Kilimanjaro zu besteigen, war sehr anstrengend, weil die Luft immer dünner wird. Jeder Schritt zählt für fünf Schritte auf unserer Seehöhe“, erzählt sie.

Auch klimatisch war es eine Herausforderung: „Angefangen hat alles im tropischen Regenwald. Über Heide und alpine Wüste zum Gipfel im Gletscher“, erinnert sie sich.

„Das beste Erlebnis meines Lebens!“

Daher war es auch notwendig, sich gut auf die körperliche Belastung vorzubereiten. „Ich habe über Monate jede Woche drei bis fünf Mal trainiert, war entweder Klettern oder habe meine Ausdauer trainiert“, erinnert sie sich. Der Weg zum Gipfel dauerte fünf Tage. „Dabei habe ich so viele Eindrücke gesammelt und mir eingeprägt, die ich selbst als alte Omi nicht vergessen werde!“, schmunzelt sie.

„In gewisser Weise war diese Reise auch eine Art Selbstfindung, um sich selbst zu beweisen, was man kann und dass man an sich glauben soll“, resümiert sie.

Diese Eindrücke sind auch Inspiration für ihre zukünftigen Kunstwerke, in denen sie diese verarbeitet. Foltin: „Ich plane, Ausstellungen und Seminare darüber zu machen. Es war das beste Erlebnis meines Lebens, als ich am Gipfel angekommen bin!“