Dank „Spätberufenem“ Franz Nabinger: Ein Gedicht für alle Fälle

Erstellt am 11. August 2022 | 05:14
Lesezeit: 2 Min
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Zufrieden nach erfolgreicher Buchpräsentation. Franz Nabinger mit Sohn Franz jun. und Enkel Rafael.
Foto: Foto privat
Der Wulkaprodersdorfer Hobby-Poet Franz Nabinger macht sich auf vieles so seinen Reim. Nun wurde sein erster Gedichteband, „Zeitenwende“, präsentiert.
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Er gilt wohl eher als „Spätberufener“, der 73-jährige Franz Nabinger, – die Liebe zum Gedichteschreiben wurde bei ihm erst im Alter von 50 Jahren geweckt.

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Erstlingswerk. Ideen für weitere Gedichte hat Nabinger genug.
Foto: privat

„Es gab damals für alle 1949 Geborenen eine Jahrgangsfeier im Ort. Ich war im Veranstaltungskomitee und hab überlegt, was ich beitragen könnte. Da ist mir die Idee eines Gedichts über die Nachkriegszeit gekommen“, schildert der dreifache Großvater der BVZ.

Danach ließ ihn die neu entdeckte Leidenschaft einfach nicht mehr los, er verfasste Verse während eines Kuraufenthalts, für die Familie oder zu Jubiläen von Freunden. „Anfangs habe ich dafür schon länger gebraucht. Heute stehe ich oft mitten in der Nacht auf, um etwas aufzuschreiben.“

Nicht zuletzt aufgrund des Drängens der Familie habe er nun ein erstes Buch „mit 32 Gedichten“ drucken lassen, so Nabinger: „Es sind lustige, aber auch traurige Verse dabei, inhaltlich geht es sozusagen quer durchs Jahr. Die Karikaturen stammen von meinem Neffen Michael Palkovits.“

Auch bei der Präsentation des Werks erhielt der Rentner Unterstützung aus der Familie: Sohn Franz und Enkel Rafael sorgten für die musikalische Umrahmung. Als spezielles „Zuckerl“ wurde ein eigens vertontes Gedicht von Franz senior über das Wulkatal vorgetragen.

Das Buch kann um zehn Euro über die Gemeinde oder bei Franz Nabinger erworben werden, drei Euro gehen jeweils – ebenso wie die Einnahmen des Präsentationsabends von 450 Euro – an das Kinderhospiz Sternthalerhof.

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