Landesleistungsbewerbe: Zillingtal ist spitze. Feuerwehrgruppen aus dem ganzen Burgenland stellten sich zwei Tage lang dem Wettkampf.

Von Doris Fischer. Erstellt am 03. Juli 2019 (04:13)

Der 64. Landesfeuerwehrleistungsbewerb um das Feuerwehrleistungsabzeichen in Bronze und Silber ging vergangenes Wochenende in Wulkaprodersdorf über die Bühne. 200 aktive Bewerbsgruppen starteten mit 1.300 Feuerwehrmännern und -frauen bei den Landeswettbewerben bei sommerlich heißen Temperaturen.

Die einzelnen Teilnehmer zeigten hervorragende Leistungen und waren mit den Ergebnissen durchaus zufrieden. „Es gab keinen Einspruch bei den Bewertungen“, lässt Bezirksfeuerwehrpressereferent für den Bezirk Eisenstadt-Umgebung, Günter Prünner, wissen.

Gleichzeitig weist Prünner auf die ausgezeichnete Organisation der Bewerbe hin und streut der Austragungsfeuerwehr Wulkaprodersdorf Rosen. „Erstmals gab es eine Videowall. Die Social Media wurden ständig aktuell bestückt“, fasst Prünner die Berichterstattung zusammen. Alleine sechs Fotografen hielten die einzelnen Bewerbe mit ihren Kameras fest“, so der Bezirksfeuerwehrreferent.

Den schnellsten Durchgang im diesjährigen Bewerb lieferte die Feuerwehr St. Martin an der Raab-Berg1. Dies bedeutet aber nicht gleichzeitig den Tagessieg. Denn die Leistung aus dem Staffellauf wird bei der Bewertung dazugezählt. Die Zillingtaler hatten in Bronze A um unglaubliche 0,46 Sekunden die Nase vorne.

Im Fight um den Tagessieg in der Kategorie Silber A holte ebenfalls das Team Zillingtal 1 den Tagessieg und feierte somit einen Doppelerfolg beim diesjährigen Landesfeuerwehrleistungsbewerb.

Der Bewerb besteht in beiden Kategorien aus einem Löschangriff und einem Staffellauf. 124 Bewerter und Bahnrichter standen in Wulkaprodersdorf im Einsatz.