Lösung für Baugebiet in der Mühlgasse gefunden. 14 Bauplätze, davon elf für die Gemeinde, entstehen in der Mühlgasse. Das Projekt sorgte für heftige Diskussionen.

Von Doris Fischer. Erstellt am 07. August 2019 (12:14)
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Erste Pläne. Anstatt der 18 Bauplätze und Betriebsbaugründe entstehen auf dem Areal in der Mühlgasse 14 Bauplätze. Im September soll das Projekt im Gemeinderat beschlossen werden.

Das neue Baugebiet in der Mühlgasse sorgte für heftige Diskussionen im Gemeinderat und der Bevölkerung. Weil man sich nicht einigen konnte, stand die Auflösung des Gemeinderates im Raum. Nun konnte eine Lösung erzielt werden.

SPÖ und UDW freuen sich über ihren Erfolg. „Vergangene Woche haben wir noch Gespräche mit zwei Eigentümern geführt, die dann unseren Plänen zugestimmt haben“, freut sich Vizebürgermeister René Pint (SPÖ) über den Erfolg. Und die Lösung sieht so aus: Weniger als die Hälfte der ursprünglich geplanten Fläche wird nun Bauland. Auf der rund 11.500 Quadratmeter großen Fläche entstehen 14 Bauplätze, davon gehen 11 Bauplätze an die Gemeinde. „Drei Grundstückseigentümer behalten sich je einen Bauplatz“, berichtet Pint.

Bürgermeister zeigt sich kompromissbereit

Neu ist: Es besteht ein Bauzwang für die rund 700 Quadratmeter großen Liegenschaften. Innerhalb von drei Jahren muss auf den Gemeindebauplätzen gebaut werden. Anders, so Pint, ist es bei den in Privatbesitz verbliebenen Grundstücken: Hier besteht ein Bauzwang von zehn Jahren. In Ausnahmefällen, sollte er oder ein Kind später bauen, dann kann es noch einen fünfjährigen Aufschub geben. „Damit sollen Spekulationen vermieden werden“, versichert Pint. Beschlossen werden soll das Projekt schließlich im September im Gemeinderat, um dann mit der Planung beginnen zu können.

„Ich bin froh, dass das endlich vorbei ist und wir arbeiten können“, seufzt Bürgermeister Fritz Zarits (ÖVP). Glücklich ist er aber nicht, sein Plan habe immerhin 26.000 Quadratmeter Fläche und 18 Bauplätze mit Betriebsgründen gewesen. „Aber es ist eine erste Annäherung. Ich bin eben sehr wohl kompromissbereit“, so Zarits. Die ÖVP wird der Lösung im Gemeinderat Ende September zustimmen.