Rechtsstreit am Breitenbrunner See muss vertagt werden

Weil drei Zeuge nicht erschienen sind, musste der Prozess vertagt werden.

Peter Wagentristl
Peter Wagentristl Erstellt am 20. November 2019 | 04:19
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Foto: Werner Müllner

Eigentlich hätte der von Beobachtern und Seglern neugierig beobachtete Rechtsstreit zwischen der Stiftung Esterhazy und dem Yachtclub Breitenbrunn (YCBb) am Wochenende vor Gericht gehen sollen ( die BVZ hatte berichtet, siehe hie r).

Doch der Prozess musste vertagt werden: Drei Zeugen erschienen nicht zum Verhandlungstermin. Unter den Abwesenden war auch Bürgermeister Helmut Hareter. Gegenüber der BVZ gibt er an: „Ich bin leider noch krank im Bett und konnte nicht bei der Verhandlung teilnehmen.“

Die Gemeinde ist involviert, weil die Segler laut Esterházy nur einen Vertrag mit der Gemeinde haben. Diese meinen aber, man habe direkt an die Stiftung bezahlt, also bestehe ein Vertrag mit der Esterhazy Stiftung. So der Sachverhalt in aller Kürze, die Gerichte haben sich nun noch nicht damit beschäftigt. Der nächste Verhandlungstag ist für den 29. November angesetzt.

Für Walter Bajons, Präsident des YCBb, hat der Prozess „Implikationen, die weit über den Streit um den Yachtclub Breitenbrunn hinausgehen.“ Es gehe um Millionen öffentlicher Mittel, die an die Stiftung Esterhazy fließen sollen. „Vor 50 Jahren war das Seebad Breitenbrunn im Schilfgürtel vor Breitenbrunn mit öffentlichen Mitteln aus dem Nichts heraus errichtet worden. Der Grundeigentümer Esterhazy hat keinen finanziellen Beitrag zum Aufbau und zur Instandhaltung des Seebades Breitenbrunn leisten müssen“, so die Darstellung Bajons.