Helfen statt Schießen: Trio beim Roten Kreuz. Weil sie etwas Sinnvolles machen wollten, haben sich drei junge Männer für den Dienst beim Roten Kreuz entschieden.

Von Doris Fischer. Erstellt am 20. Juli 2018 (06:37)
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Menschlich. Alexander Puhr, Manuel Drescher und Klemens Reinelt (v.l.) transportieren Kranke oder sind im Rettungsdienst tätig.
Doris Fischer

Menschen helfen, Menschen retten – unter diesem Motto finden sich immer wieder junge Männer, um beim Roten Kreuz ihren Zivildienst zu absolvieren. Je zehn bis 15 Zivildiener zählen die Rot-Kreuz-Dienststellen in Eisenstadt und Mattersburg.

„Im Sommer gibt es immer weniger Zivildiener“, stellt Tobias Mindler vom Landesverband des Roten Kreuzes fest. Der April-Turnus ist eben nicht so gefragt. „Im Herbst ist der Zulauf größer, da viele im Sommer die Schulausbildung beendet haben“, ergänzt Mindler.

Alexander Puhr, Klemens Reinelt und Manuel Drescher sind drei junge Männer, die sich für den Zivildienst entschieden haben. „Ich wollte in den neun Monaten etwas Sinnvolles machen“, meinen die drei Zivildiener unisono. „Ich wollte nicht zum Bundesheer, sondern ich wollte etwas Soziales machen“, erzählt Zivildiener Klemens Reinelt. Nach einem Schnuppertag ist er dann zum Roten Kreuz gekommen.

Zivis haben eine umfassende Ausbildung

Nach einer intensiven Rettungssanitäterausbildung ging es für die Zivildiener in die Praxis. Abwechselnd sind sie im Rettungsdienst und für Krankentransporte im Einsatz. Was ihnen besser gefällt? „Ich mache beides gerne“, meint Zivi Manuel Drescher.

Natürlich sei der Kontakt mit den Menschen ein schöner. „Es kommt so viel Dank zurück“, versichern die drei Zivildiener. Neben einer umfassenden Erste Hilfe-Ausbildung können die Zivildiener auf eine lehrreiche und ereignisreiche Zeit zurückblicken. Und vielleicht bleibt der eine oder andere dem Roten Kreuz auch ehrenamtlich erhalten.