Neue Brücke zwischen Trausdorf und Eisenstadt

Eine Brücke am Festivalradweg zwischen Trausdorf und Eisenstadt wird erneuert.

Erstellt am 05. November 2021 | 05:53
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Spatenstich. Viktor Hergovich, Eisenstadts Bürgermeister Thomas Steiner (ÖVP), Christian Maier von der Baudirektion Burgenland und Trausdorfs Bürgermeister Andreas Rotpuller (SPÖ, v.l.). Foto: ZVg
Foto: BVZ

Eine sanierungsbedürftige Brücke lässt die Gemeinde Trausdorf und die Stadtgemeinde Eisenstadt zusammenarbeiten. Entlang des Festivalradwegs, der Trausdorf mit Eisenstadt verbindet, wird eine neue Brücke über den Eisbach errichtet. Die Arbeiten dazu starten in den nächsten Wochen und sollen bis Mitte Dezember abgeschlossen sein.

Der Festivalradweg ist auch ein Naherholungsgebiet und wird von Spaziergängern, Radfahrern und Nordic Walkern genutzt. Doch auch Landwirte befuhren die Brücke mit ihren landwirtschaftlichen Geräten. Aus statischen Gründen ist dies für „den Schwerverkehr derzeit nicht möglich“, wie Bürgermeister Andreas Rotpuller (SPÖ) erklärt. Aufgrund des schlechten Zustands der Brücke wurde beschlossen, diese zu erneuern. Da die Brücke zur Hälfte der Stadtgemeinde Eisenstadt gehört, beschlossen die Gemeinden, sich die Kosten dafür zu teilen.

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„Bereits in der Planungsphase haben unsere Gemeinden hervorragend kooperiert. Gemeinsam haben wir hier ein gutes und wichtiges Projekt auf Schiene gebracht und ich freue mich schon auf die Eröffnung der Brücke Mitte Dezember“, erklärt Rotpuller weiter. Zusätzlich wird das Projekt, bei dem die Gesamtkosten bei rund 130.000 Euro liegen, durch Mittel aus dem Hochwasserschutz mit 70.000 Euro gefördert. Somit bleiben für die beiden Gemeinden jeweils rund 30.000 Euro an Investitionskosten.

LED-Laternen und Photovoltaik für die Umwelt

Ein weiteres Projekt, das demnächst umgesetzt werden kann und den Klimaschutz ausbauen soll, sind die Photovoltaik-Anlagen, die auf dem Gemeindeamt, dem Kindergarten und der Volksschule installiert werden sollen. „Nachdem das statische Gutachten nun fertig ist, kann durch die Energie Burgenland die Ausschreibung der Anlagen erfolgen.

Je nachdem, wie die Witterung in den nächsten Wochen ist, wird mit den Arbeiten noch in diesem Jahr begonnen, spätestens aber im Frühjahr“, so Rotpuller. Die Investitionskosten liegen bei rund 45.000 Euro, davon wird die Hälfte der Kosten durch das Bundesinvestitionsgesetz gefördert.

Mit diesem Partner wurden in den letzten Wochen auch die letzten 60 Straßenlaternen in der Gemeinde auf LED-Beleuchtung umgestellt.