Drei neue Sportstätten für Eisenstadt. Bezirks-SPÖ und Stadtgemeinde präsentierten Pläne für Tennishalle, Leichtathletikanlage und Eislaufplatz-Dach. Die Finanzierung passiert übergreifend.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 30. November 2016 (06:22)
BVZ
Eiskalt. Die große Eislauffläche wird überdacht. „Eine Überdachung der Eisfläche wird helfen die Saison zu verlängern“, erklärt Bürgermeister Steiner.

Eisenstadts Sportbegeisterte dürfen sich über den Ausbau von drei Sportstätten freuen: Die Kunsteisbahn wird überdacht, der ASKÖ errichtet eine Tennishalle und obendrein wird die lang diskutierte Leichtathletikanlage errichtet, die Pläne wurden dieser Tage vonseiten der SPÖ, als auch der Stadtgemeinde präsentiert.

„Vizebürgermeister Günter Kovacs und die SPÖ haben sich bei diesen drei Projekten konstruktiv eingebracht. Er ist Brückenbauer zwischen der Stadtgemeinde und dem Land“, erklärt SPÖ-Klubobmann Robert Hergovich bei einer Pressekonferenz.

BVZ
„Eine Überdachung der Eisfläche wird helfen die Saison zu verlängern“, erklärt Bürgermeister Steiner.

Der Eislaufplatz wird jährlich von rund 30.000 Besuchern frequentiert. Durch milde Winter wird die Nutzungszeit immer kürzer.

„Eine Überdachung der Eisfläche wird hier Abhilfe schaffen und den Betrieb der Anlage sichern. Erfreulich ist, dass seitens des Landes die überregionale Bedeutung des Allsportzentrums erkannt wurde. Landeshauptmann Niessl hat eine Unterstützung in Aussicht gestellt“, erklärt Bürgermeister Thomas Steiner.

Die Gesamtbausumme der Überdachung beträgt rund 800.000 Euro, wovon über 500.000 Euro durch die Landeshauptstadt finanziert werden und das verbleibende Drittel durch Förderungen seitens des Landes gedeckt ist.

Der ASKÖ ist mit dem Wunsch, eine Tennishalle zu errichten, an die Gemeinde herangetreten.

Geplant sind die Errichtung einer Tennishalle mit drei Indoor-Tennisplätzen, einer Außenanlage mit fünf Freiluft-Tennisplätzen und eines neuen Klubhauses in der Industriestraße. Die Gesamtinvestitionssumme des ASKÖ beträgt eine Million Euro, wovon etwa drei Viertel der Summe aus Eigenmitteln des Vereins bezahlt werden. Von der Stadt werden 66.000 Euro beigesteuert und seitens des Landes 133.000 Euro.

BVZ
Präsentation. Robert Hergovich und Günter Kovacs stellten die Pläne vor.

Beim Bundesschulzentrum soll eine Leichtathletikanlage errichtet werden. Nahe dem Bundesschulzentrum wäre genug Fläche vorhanden, um eine Leichtathletikanlage zu errichten. Die Stadtgemeinde selbst verfügt hier über rund 17.000 Quadratmeter, allerdings würden für die Errichtung einer Leichtathletikanlage auch Privatgrundstücke benötigt werden.

„Die Bereitstellung des Grundstückes bedeutet einen Beitrag von über einer Million Euro seitens der Stadt. Wenn Land und Bund ebenfalls beisteuern und es gelingt die Privatgrundstücke zu erwerben, dann steht einer Umsetzung des Projekts nichts mehr im Wege. Seitens des Landes gibt es bereits erste positive Signale“, so Bürgermeister Thomas Steiner.

„Bürgermeister Steiner ist nun gefordert, rasch tätig zu werden und die Flächen zur Verfügung zu stellen. Vom Land gibt es jedenfalls die Zusage, die Errichtung der Anlage finanziell zu unterstützen“, erklärt Vizebürgermeister Kovacs (SPÖ).