Die Neuerungen in Annaberg, Mitterbach und Mariazell. Nicht einmal mehr vier Wochen, dann wollen Annaberg und Mitterbach, die zwei großen Skigebiete im Bezirk Lilienfeld, die Wintersaison einläuten. Die NÖN recherchierte exklusiv, was die Gäste heuer erwartet.

Von Markus Zauner. Erstellt am 12. November 2019 (06:27)
So schaut der optimierte Waverun in Annaberg aus.
Ansicht: young mountains, Annaberger Lifte

Neuheiten

Nach den Millioneninvestitionen der letzten Jahre werden heuer kleinere Brötchen gebacken. In Summe haben die Annaberger Reidl-Lifte aber trotzdem wieder 200.000 Euro in Verbesserungen gebuttert. Der größte „Brocken“ davon betrifft die teilweise Erneuerung des Zutrittssystems/Skidata um 65.000 Euro, gefolgt vom Ankauf dreier zusätzlicher Schneekanonen um 60.000 Euro. „Damit haben wir in Summe 69 Schneeerzeuger im Gebiet. In ein neues Leitsystem in der Beschneiung wurden zusätzlich 30.000 Euro investiert“, rechnet Lifte-Chef Karl Weber vor.

Besonders spürbar sein werden für die Gäste neu geschaffene WLAN-Hotspots in den Liftstationsbereichen und in der Gastronomie. Dafür wurden 10.000 Euro aufgebracht. Exakt dieselbe Summe kostete die Optimierung des Waverun (siehe Ansicht) beim Schlepplift Reidl IV im Anna-Park.

Die Erneuerung der IT-Infrastruktur um 25.000 Euro rundet die Gesamtinvestitionen für diesen Winter in Annaberg ab.

Auf der Gemeindealpe Mitterbach präsentiert sich indes heuer die Funslope im Bereich der Talstation verbessert. „Diese wird um eine Wellenbahn erweitert“, erzählt Katharina Heider-Fischer von der NÖVOG als Betreiberin.

Besuchererwartungen

Relativ vage bleibt Katharina Heider-Fischer für die Gemeindealpe: „Wir hoffen, dass wir die Vorjahreszahlen toppen können.“ Konkreter wird Annabergs Lifte-Geschäftsführer Karl Weber, der wieder mehr als 90.000 Besucher anpeilt.

Saisonstart

Bei geeigneter Schneelage wollen die Annaberger Lifte am 6. Dezember starten, einen Tag danach, am 7. Dezember, plant die Gemeindealpe den Startschuss.

Liftpreise

Diese wurden im Schnitt um 2,5 bis drei Prozent erhöht. Wobei die Tickets wie gehabt in Annaberg, Mitterbach und Mariazell gültig sind.

Apropos steirischer Nachbar: Mariazell investiert heuer enorm: Die neue Einseilumlaufbahn „Bürgeralpe Express“, in die acht Millionen Euro gesteckt werden, befördert ab diesem Winter mit 21 Achter-Kabinen von Doppelmayr bis zu 800 Personen in der Stunde vom Zentrum Mariazells auf die Bürgeralpe. Lange Wartezeiten sollen damit der Vergangenheit angehören. Zum Vergleich: Die 90 Jahre alte Seilbahn, deren Konzession im Oktober letzten Jahres auslief, hatte eine Kapazität von maximal 150 Personen pro Stunde.

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