Wie funktioniert die Zeitumstellung bei Nachtzügen?. Rund 4.000 ÖBB Uhren werden eine Stunde angehalten; 68 davon im Burgenland. Während dieser Stunde bleiben auch 18 Nachtreisezüge stehen und setzen ihre Fahrt anschließend gemäß Fahrplan fort.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 27. Oktober 2018 (13:46)
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Dieses Wochenende ist es wieder einmal Zeit, an den Uhren zu drehen. In der Nacht von Samstag, den 27., auf Sonntag, den 28. Oktober, endet um die Sommerzeit 3.00 Uhr und die Uhren werden um eine Stunde, auf die Winterzeit 2.00 Uhr, zurückgestellt.

Bei den ÖBB müssen dafür österreichweit über 4.000 ÖBB Uhren umgestellt und PCs, Server und Rechner synchronisiert werden. Die Uhren aktualisieren im Halbminutenabstand auf die Sekunde genau. Dieser Prozess läuft automatisch ab – die Uhren „wissen“, dass die Zeitumstellung und damit auch der Winter langsam kommen. 

Auswirkung der Zeitumstellung auf den Bahnbetrieb

Bei der Umstellung von der Sommer- auf die Winterzeit sind dieses Jahr 18 Nachtreisezüge im österreichischen Streckennetz unterwegs. Sie halten alle innerhalb dieser Stunde an einem geeigneten Bahnhof entlang der Reisestrecke und setzen ihre Fahrt anschließend im richtigen Takt – plangemäß – fort. Somit kommen die Fahrgäste pünktlich an ihr Reiseziel; so wie im Fahrplan vorgesehenen.      

Welche Züge sind zu der Zeit unterwegs?

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Die Bundesländer „ticken“ richtig

Das Bundesland mit der geringsten Anzahl an Uhren ist das Burgenland. Die meisten ÖBB Uhren im Kundenbereich werden im Nachbarbundesland Niederösterreich umgestellt.

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