Tief sorgt für unbeständigen & kühlen Start in den Mai. Kaltfront bringt am Sonntag Regen und im Nordosten stürmischen Wind.

Von Redaktion NÖN.at und Redaktion BVZ.at. Erstellt am 30. April 2021 (11:57)
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Das oft unbeständige Wetter setzt sich im neuen Monat fort. Nach Angaben der Experten der Österreichischen Unwetterzentrale (www.uwz.at) gelangt das Land am Wochenende unter den Einfluss eines Tiefs namens DANIEL, welches sich am Sonntag vom westlichen Mittelmeerraum über Österreich hinweg nordostwärts verlagert. Damit gelangen neuerlich kühle Luftmassen ins Land und vor allem in der Westhälfte ist etwas Regen in Sicht.

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Der Staatsfeiertag beginnt mit dichten Wolken und vor allem von Vorarlberg bis ins Mühl- und Waldviertel sowie in Oberkärnten auch mit einigen Regenschauern. Tagsüber kommt bevorzugt im Südosten zeitweise die Sonne zum Vorschein und auch von Nordtirol ostwärts gibt es ein paar Auflockerungen. Am Nachmittag werden die Wolken in der Westhälfte aber dichter und die Schauerneigung steigt neuerlich an. „In den Abendstunden zieht die Kaltfront von Tief DANIEL auf“, analysiert Manfred Spatzierer, Chefmeteorologe der Unwetterzentrale. Im Südosten und im äußersten Osten ziehen am späten Abend Schauer und Gewitter durch, im Westen fällt dagegen zunehmend kräftiger Regen. Zuvor steigen die Temperaturen von West nach Südost noch auf 12 bis 23 Grad.

Stürmischer Wind

Der Sonntag startet im Südosten noch teils sonnig, meist dominieren aber die Wolken und vor allem im Westen sowie generell im Bergland fällt verbreitet Regen. „Nach dem trockenen April ist dieser Niederschlag auch dringend notwendig“, so Spatzierer. Auch im Norden und Osten ziehen am Vormittag ein paar Regenschauer durch, dabei frischt kräftiger bis stürmischer Westwind auf. Besonders in Niederösterreich, Wien und im Nordburgenland muss man mit Sturmböen von 70 bis 80, in exponierten Lagen auch 90 km/h rechnen“, warnt der Experte. Im Westen und Norden wird es zudem spürbar kühler, nur im äußersten Südosten wird es nochmals frühlingshaft mild: Die Höchstwerte liegen zwischen 7 und 21 Grad. Die Schneefallgrenze sinkt in den Nordalpen auf 1500 bis 1200 m und zum Montagmorgen hin vorübergehend auf knapp 1000 m ab.

Zu Wochenbeginn Aprilwetter

Am Montag fällt vor allem inneralpin sowie im Süden anfangs noch etwas Regen bzw. an der Alpennordseite oberhalb von rund 900 m auch Schnee. Nach einer kurzen Beruhigung bilden sich tagsüber wieder einige Regenschauer, vereinzelt sind Blitz und Donner dabei. Vor allem im Flachland kommt dazwischen aber auch die Sonne zum Vorschein. Der Wind weht mäßig bzw. im Norden und Osten lebhaft aus West bis Nordwest. Mit 8 bis 16 Grad wird es auch im Osten kühler. Am Dienstag steigen die Temperaturen wieder etwas an, ab der Wochenmitte ist die Entwicklung dann noch sehr unsicher. Nach derzeitigem Stand ist aber zumindest vorübergehend neuerlich eine Abkühlung möglich.