Lästiges Unkraut: Ragweed. Die Ragweed-Saison hat den Gipfel der Belastung erreicht. Das Kraut auszureißen macht noch Sinn.

Von Christine Haiderer. Erstellt am 04. September 2018 (05:16)
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Ragweed kann man melden.

„Die Blüte hält nach wie vor an“, verrät Uwe Edwin Berger vom Pollenwarndienst. In Österreich blüht Ragweed (oder auch Ambrosia, Fetzenkraut oder beifußblättriges Traubenkraut) von August bis September und sorgt in dieser Zeit bei Allergikern für Schnupfen, Asthma, Hautausschläge …

Wie es heuer aussieht? „Die Saison hat früh begonnen und ist außerordentlich stark.“ Aufgrund der Luftströmungen, der Trockenheit und Wärme wären sehr viele Allergene in der Luft. Darüber hinaus würden erste Hinweise aus den Allergentagebüchern von Betroffenen darauf hindeuten, dass sie stärker als üblich gelitten haben, so Berger.

Pflanzen im Garten sollte man ausreißen. Jedoch nur, wenn man kein Allergiker ist und nur mit Atemschutzmaske und Handschuhen, rät Berger. Danach darf man die Pflanzen nicht auf den Biomüll werfen, sondern sollte sie im Plastikbeutel im Restmüll entsorgen.

Am Straßenrand, in Feldern...

Zu finden ist Ragweed vor allem an Straßenrändern, in Kiesgruben, auf Baustellen, aber auch auf Feldern. Wer Ragweed entdeckt, kann das übrigens melden: über den Ragweedfinder. Es gebe gute Kooperationen mit den Ländern, betont Berger. In Niederösterreich werden die Informationen über Standorte auf öffentlichem- oder Privatgrund dann an die Gemeinden weitergeleitet. Erste Kontakte für eine Zusammenarbeit gebe es auch mit den ÖBB.

www.ragweedfinder.at